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Di, 31. Januar 2023, 0:35 Uhr

Microsoft

WKN: 870747 / ISIN: US5949181045

Microsoft: Analystenerwartungen im 2. Quartal nur zum Teil übertroffen - Aber die Cloud-Sparte überzeugt - Aktienanalyse


24.01.23 22:56
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Microsoft-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Benedikt Kaufmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Aktie von Microsoft klettere nach besser als erwarteten Quartalszahlen im nachbörslichen Handel um bis zu fünf Prozent nach oben. Zwar habe der Tech-Riese die Analystenerwartungen nur zum Teil übertreffen können - die wichtige Cloud-Sparte habe jedoch überzeugen können.

Microsoft habe seinen Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2023 (bis Ende Dezember) nur um magere zwei Prozent auf 52,75 Milliarden Dollar gesteigert und bleibe damit hinter den Schätzungen der Analysten zurück. Beim Gewinn je Aktie habe der US-Konzern mit 2,32 Dollar jedoch die Erwartungen der Experten von 2,29 Dollar übertroffen.

Der Umsatz in Microsofts "Intelligent Cloud"-Segment habe sich auf 21,51 Milliarden Dollar belaufen, was einem Plus von 18 Prozent entspreche und die Erwartungen der Analysten von 21,44 Milliarden Dollar leicht hinter sich lasse. Neben Windows Server, SQL Server, Nuance oder den Enterprise Services werde hier auch der Cloud-Infrastruktur-Dienst Azure bilanziert. Azure sei dabei um 31 Prozent gewachsen und habe sich damit minimal besser als erwartet entwickelt - im ersten Quartal sei hier noch ein Umsatzplus von 35 Prozent erzielt worden.

Eine erneute Enttäuschung habe hingegen die Sparte "More Personal Computing" geliefert, in der Microsoft sein PC-Geschäft rund um Windows sowie die Surface-Notebooks aber auch das Xbox-Geschäft bilanziere. Der Umsatz sei hier um 19 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar gefallen. Die schwache Entwicklung sei angesichts des dramatischen Einbruchs auf dem PC-Markt jedoch erwartet worden. So hätten die Marktforscher von Gartner im Weihnachtsquartal einen Rückgang der ausgelieferten PCs von 28,5 Prozent festgestellt, nachdem die Nachfrage nach der Corona-Pandemie eingebrochen sei.

Die Geschäfte rund um die Cloud würden mittlerweile den Löwenanteil der Microsoft-Umsätze liefern und würden angesichts der drohenden Rezession von Anlegern und Analysten mit Argusaugen beobachtet. Dass der Tech-Riese hier im Q2/23 habe überzeugen können, verleihe nun etwas Zuversicht, dass das Geschäft eine milde Rezession gut durchschiffen und Unternehmen ihre IT-Ausgaben in der Cloud nicht verstärkt reduzieren dürften.

"Der Aktionär" sieht nach den Q2-Zahlen keinen Anlass seine positive Einschätzung zur Microsoft-Aktie zu revidieren, so Benedikt Kaufmann von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 24.01.2023)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Microsoft-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
222,35 EUR -0,40% (24.01.2023, 22:26)

NASDAQ-Aktienkurs Microsoft-Aktie:
242,04 USD -0,22% (24.01.2023, 22:00)

ISIN Microsoft-Aktie:
US5949181045

WKN Microsoft-Aktie:
870747

Ticker-Symbol Microsoft-Aktie:
MSF

NASDAQ-Symbol Microsoft-Aktie:
MSFT

Kurzprofil Microsoft Corp.:

Die Microsoft Corp. (ISIN: US5949181045, WKN: 870747, Ticker-Symbol Deutschland: MSF, NASDAQ-Symbol: MSFT) ist ein weltweit führendes Softwareunternehmen. Die Gesellschaft bietet ein breites Spektrum an Software-Produkten und Dienstleistungen für verschiedene Nutzergeräte. Die Produktpalette erstreckt sich von den Windows-Betriebssystemen für PCs, Mobilgeräte und Netzwerke über Serversoftware für Client-Server-Umgebungen, Anwendungsprogramme und Desktop-Applikationen für Unternehmen sowie private Nutzer und Multimedia-Anwendungen bis hin zu Internet-Plattformen und Entwickler-Tools. Zusammen mit dem weltweit meistverwendeten Betriebssystem Windows bilden die Büroprogramme der Marke Office die Hauptstützen des Unternehmens.

Im Onlinebereich betreibt der Konzern die Internet-Suchmaschine Bing und die Abonnementversionen der neuesten Office-Varianten. Über den Internet-Telefondienst Skype stellt das Unternehmen seinen Kunden sowohl Sprach- als auch Videotelefonie zur Verfügung. Die Hardware-Sparte des Unternehmens bedient Microsoft Surface, eine Reihe verschiedener Tablets. Mit den Videospielkonsolen Xbox 360 und Xbox One platziert sich Microsoft außerdem an den Spitzenpositionen der Videospielbranche. 2016 übernahm der Technologie-Riese das Karriere-Netzwerk LinkedIn. (24.01.2023/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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