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Mo, 26. September 2022, 18:12 Uhr

Mercedes-Benz und Deutsche Bank aktualisieren Prognosen für 2022 - Lohnstreik bei Lufthansa


27.07.22 15:45
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Marktstimmung im heutigen Handel an den europäischen Börsen ist gemischt, so die Experten von XTB.

Der deutsche DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) gewinne 0,29%, der französische CAC 40 (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400) gewinne 0,25%, und der polnische WIG 20 (ISIN: PL9999999987, WKN: 969729) verliere 1,08%.

Die Aufmerksamkeit der Anleger richte sich heute auf die Entscheidung des Offenmarktausschusses (FOMC) über eine Zinserhöhung und den weiteren Pfad der Straffung. Die Märkte würden eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte erwarten. Die Anleger würden sich auf die Äußerungen von Powell zur Wirtschaft und zum künftigen Zinspfad konzentrieren. In Deutschland habe sich die Stimmung aufgrund des schwachen GfK-Konsumklimas, das auf -30,6 gefallen sei, gegenüber dem letzten Wert von -27,7 und den Prognosen von -29 verschlechtert.

Unternehmensnachrichten:

Heute habe der gestern angekündigte Lohnstreik bei der Lufthansa (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) begonnen. Die Gewerkschaft ver.di fordere für die knapp 20.000 Beschäftigten 9,5% mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro. Die meisten Flüge ab München und Frankfurt seien ausgesetzt worden. In Frankfurt werde das Unternehmen fast 678 Flüge streichen. Wie Michael Niggemann, Mitglied des Lufthansa-Vorstands, mitgeteilt habe, würden die aktuellen Tarifauseinandersetzungen großen Schaden anrichten. Die Verspätungen und Annullierungen sollten morgen um 6:00 Uhr beendet sein.

Mercedes-Benz (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: MBG, NASDAQ OTC-Symbol: DDAIF) habe seine Geschäftserwartungen für 2022 trotz Inflation und Lieferkettenproblemen angehoben (dank steigender Autopreise und der Umsetzung profitablerer Geschäftslösungen). Der Automobilhersteller prognostiziere eine Umsatzrendite von 12% bis 14% gegenüber den zuletzt angenommenen 11,5% bis 13%. Im zweiten Quartal habe das Unternehmen einen Anstieg der Umsatzerlöse um 7% (auf 36,4 Mrd. Euro) und einen Rückgang der verkauften Fahrzeuge um 7% (auf 487.100 Einheiten) verzeichnet. Das bereinigte EBIT sei im 2. Quartal um 8% auf 4,9 Mrd. Euro gestiegen. Das Ergebnis je Aktie habe bei 2,91 Euro gelegen, verglichen mit 2,84 Euro im Vorjahr. Der Nettogewinn sei um 2% auf 3,198 Mrd. Euro gestiegen.

Die Ergebnisse der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) hätten den Markt überrascht. Trotz der peripheren Marktprobleme habe die Bank im 2. Quartal 2022 Erträge in Höhe von 6,6 Milliarden Euro erreicht, was einem Anstieg von 7% gegenüber Q2 2021 entspreche. Der Nettogewinn habe sich auf 1,05 Mrd. Euro (+51% im Jahresvergleich) belaufen.

Einschätzungen von Analysten:

- Mercedes-Benz mit einer Kaufempfehlung von JP Morgan. Kursziel: 90 Euro.
- Deutsche Bank mit einer Kaufempfehlung von JP Morgan. Kursziel: 13 Euro. (27.07.2022/ac/a/m)




 
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