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Sa, 3. Dezember 2022, 23:51 Uhr

Nasdaq 100

WKN: A0AE1X / ISIN: US6311011026

Marktkommentar: NASDAQ - Make-Or-Break-Situation


28.09.22 10:14
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Futures auf den NASDAQ 100 fallen am Mittwoch und testen das Tief der Vorwoche, so die Experten von XTB.

Gestern habe der technologielastige Index die fünftägige Verlustserie mit einem leichten Plus und der Ausbildung eines Doji unterbrochen. Ob der langfristige Abwärtstrend in dieser Woche durch tiefere Tiefs bestätigt werde, entscheide sich am Jahrestief. Dieses sei nur etwas mehr als 1% vom aktuellen Kursniveau entfernt. Anleger würden sich vor allem um das Risiko sorgen, dass die Federal Reserve mit ihrer aggressiven Straffung eine Rezession auslöse - hohe Zinsen würden sich negativ auf die zukünftigen Gewinne der Unternehmen auswirken. Aus technischer Sicht könnte die Entwicklung dieser Woche die Richtung für die nächsten Wochen oder sogar Monate vorgeben.

EUR/USD (ISIN EU0009652759 / WKN 965275) setze am Mittwoch den Abwärtstrend fort und erreiche ein neues 20-Jahres-Tief. Zu Wochenbeginn habe das Paar versucht, die Unterstützung bei 0,9607 (Tief September 2002) zu halten. Gestern hätten sich trotz der Anfangsgewinne die Verkäufer durchgesetzt, sodass der Bereich bei 0,9607 per Schlusskurs durchbrochen worden sei. Der Monatschart liefere Hinweise für das nächste potenzielle Kursziel - das Tief bei 0,8562, das im Januar 2002 erreicht worden sei. Der Grund für ein solch tief angesetztes Ziel sei, dass in den Monaten von Januar bis September 2002 keine starken Unterstützungen zu finden seien. Andererseits könnte eine bullische Umkehr und ein Wochenschlusskurs über 0,9607 für Entspannung sorgen.

Der DE30 (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) falle am Mittwoch weiter und erreiche die psychologische Marke von 12.000 Punkten, die zuletzt im November 2020 gesehen worden sei. Der Rückgang dürfte die Anleger jedoch nicht überraschen. Der Abwärtstrend sei am Freitag durch einen tieferen Wochenschlusskurs bestätigt worden und die Bullen seien in den ersten beiden Sitzungen dieser Woche an einer nachhaltigen Rückkehr über das ehemalige Jahrestief bei 12.366 Punkten gescheitert. Die nächste starke Unterstützung, die im Wochenchart zu finden sei, liege bei 11.315 Punkten (Tief Oktober 2020). Um den kurzfristigen Abwärtstrend im 4-Stunden-Chart zu beenden, müsse das Hoch bei 12.434 Punkten überwunden werden. (28.09.2022/ac/a/m)



 
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