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Mo, 26. September 2022, 5:14 Uhr

K+S

WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888

K+S: Analysten bewerten operative Entwicklung recht unterschiedlich - Aktienanalyse


16.08.22 10:13
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - K+S-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Düngemittel- und Salzherstellers K+S AG (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, NASDAQ OTC-Symbol: KPLUF) unter die Lupe.

Dank weiter hoher Düngerpreise halte K+S trotz drohender millionenschwerer Belastungen durch die Gaskrise am Gewinnziel für das laufende Jahr fest. Analysten würden die operative Entwicklung recht unterschiedlich bewerten. Aus charttechnischer Sicht könnte die Ampel nun aber auf Grün springen.

Die US-Bank J.P. Morgan habe die Einstufung für K+S nach Quartalszahlen auf "overweight" mit einem Kursziel von 44,50 Euro belassen. Die Zahlen seien auf breiter Basis gut ausgefallen, so Analyst Chetan Udeshi. Der Düngemittelproduzent habe von höheren Kalipreisen profitiert. Diese hätten gestiegene Kosten ausgeglichen.

Bei der Deutschen Bank und der DZ BANK laute das Kursziel jeweils 37 Euro (Kurspotenzial: 70 Prozent). Beide würden die Quartalszahlen ebenfalls loben, die stark bzw. besser als erwartet ausgefallen seien.

Mit einem fairen Wert von 32 Euro würden die Strategen der Baader Bank noch rund 50 Prozent Luft nach oben sehen. Analyst Markus Mayer weise auf eine sehr starke Entwicklung der Barmittel im Juli hin. Hinsichtlich Gaslieferungen und des Pegelstands der Werra habe sich der Düngemittelproduzent entspannt gegeben.

Bei Berenberg ("hold") zeige man sich deutlich pessimistischer. Aufwärtsdruck bei den Kosten stünden beim Düngemittelproduzenten hohe Kalipreise gegenüber, so Analyst Adrien Tamagno. Er sehe die Aktie daher bei 23 Euro fair bewertet. Die Schweizer Großbank UBS habe die Einstufung auf "neutral" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Der Umsatz und das operative Ergebnis hätten die Erwartungen überboten, so Analyst Andrew Stott. Allerdings dürften von den Gaslieferungen im Schlussquartal Gegenwind für den Düngemittel- und Salzproduzenten ausgehen.

Fakt sei: Die Aktie von K+S habe seit ihrem Hoch im April bei 36,45 Euro im Zuge der Sorgen vor einem Gasengpass sowie einer Korrektur bei den Kalipreisen massiv korrigiert. Derzeit arbeite der Titel an einer Stabilisierung. Dabei pendle der Kurs in einer engen Rangen grob zwischen 20 und 22 Euro seitwärts. Mit dem nachhaltigen Sprung über die 22-Euro-Marke und die dort ebenfalls verlaufene 200-Tage-Linie würde ein massives Kaufsignal generiert. Würden die Bullen am Drücker bleiben, sollte sich die Aktie schnell nach oben absetzen können. Die nächsten Ziele würden dann 25 und 27 Euro lauten.

"Der Aktionär" spekuliert im Hebel-Depot und im Real-Depot vorerst weiter auf dieses Szenario, so Michael Schröder. (Analyse vom 16.08.2022)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien und Derivate auf K+S befinden sich im Real-Depot und im Hebel-Depot von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze K+S-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs K+S-Aktie:
22,39 EUR +2,14% (16.08.2022, 10:10)

XETRA-Aktienkurs K+S-Aktie:
22,16 EUR +1,42% (16.08.2022, 09:55)

ISIN K+S-Aktie:
DE000KSAG888

WKN K+S-Aktie:
KSAG88

Ticker-Symbol K+S-Aktie:
SDF

NASDAQ OTC-Symbol K+S-Aktie:
KPLUF

Kurzprofil K+S AG:

K+S (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, NASDAQ OTC-Symbol: KPLUF) ist einer der weltweit führenden Anbieter von kali- und magnesiumhaltigen Produkten für landwirtschaftliche und industrielle Anwendungsbereiche. Die Produktpalette umfasst Spezial- und Standarddüngemittel, verschiedene Pflanzenpflege- und Salzprodukte sowie Produkte für die Tierhygiene und eine Anzahl an Basischemikalien wie Natronlauge, Salpetersäure und Natriumkarbonat.

An internationalen Standorten produziert die Gesellschaft Kali-Dünger und Düngemittel-Spezialitäten, verschiedene Kali- und Magnesiumverbindungen für technische, gewerbliche und pharmazeutische Anwendungen sowie Stein- und Siedesalze. Das Chemikaliengeschäft wird von der Tochterfirma Chemische Fabrik Kalk übernommen, welche unter anderem Glashütten, Metallverarbeiter, Waschmittelproduzenten, Brauereien sowie Städte und Kommunen beliefert, die Calcium- oder Magnesiumchlorid für den Winterdienst verwenden. Schließlich ist das Unternehmen auch in der Entsorgung und dem Recycling von Rauchgasreinigungsrückständen, Aluminiumschmelzsalzen und Bauschutt tätig. (16.08.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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