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Sa, 19. Juni 2021, 13:34 Uhr

KPS

WKN: A1A6V4 / ISIN: DE000A1A6V48

KPS: Übernahmen rechnen sich erst nach der Pandemie - Aktienanalyse


10.05.21 15:12
Der Anlegerbrief

Krefeld (www.aktiencheck.de) - KPS-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die KPS-Aktie (ISIN: DE000A1A6V48, WKN: A1A6V4, Ticker-Symbol: KSC) unter die Lupe.

Die Corona-Pandemie sorge dafür, dass viele Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben würden. Bei KPS mache sich dies (noch) nicht bemerkbar. Im Vorfeld der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen für 2020/21 am 18. Mai habe die Prognose sogar zurückgenommen werden müssen. Im Gesamtjahr 2020/21 solle der Umsatz nun um 5 bis 9% unter Vorjahr liegen (zuvor: Vorjahresniveau) und das EBITDA um 3 bis 6% sinken (zuvor: moderat steigen). Doch es gebe einen Lichtblick: höhere Margen! Das könne der Aktie wieder nach vorne helfen.

Die angepasste Prognose entspreche einer Umsatzrange von 151,4 bis 158,1 Mio. Euro. Das EBITDA werde demnach zwischen 21,3 und 22,0 Mio. Euro erwartet. Damit liege das EBITDA noch recht nahe am Vorjahreswert von 22,7 Mio. Euro. Unter der Prämisse, dass die Zielwerte jeweils in der Mitte der Range einlaufen würden, würde die EBITDA-Marge sogar auf 14,0% (zuvor: 13,6%) steigen. Operativ würden jedoch Fragezeichen bleiben. Nach Unternehmensangaben sei es bei Kunden zu Projektverschiebungen und -pausen gekommen. Ob diese Projekte dann eins-zu-eins nachgeholt werden könnten, darüber könne aktuell nur spekuliert werden. Nach dem extern getriebenen Wachstum und dem Aufbau zusätzlicher Personalkosten durch die Übernahmen sei die Pandemie für KPS jedenfalls zur Unzeit gekommen.

Dennoch, die digitale Transformation sei ein Megatrend. Komplexe und immer kurzlebigere Geschäftsprozesse würden von Unternehmen immer schnellere Reaktionszeiten auf die Bedürfnisse der Kunden erfordern. Schnelligkeit jedoch erfordere einen hohen Digitalisierungsgrad. Die regional verbreiterte Aufstellung von KPS könne da, wenn sich die Pandemie-Lage wieder aufhelle, zum Joker werden. Die Experten seien für das Geschäftsjahr 2020/21 jedoch noch zurückhaltend und würden Umsatz und EBITDA am unteren Ende der Spanne schätzen. Nach den Halbjahreszahlen stehe am 21. Mai die Hauptversammlung auf der Agenda. Dabei werde die Dividende für 2019/20 dann 0,17 Euro je Aktie betragen - das sei immerhin eine Rendite von 3,3%. Mehr Visibilität über eine mögliche Belebung würden die Experten indes erst von den Q3-Zahlen am 23. Juli erwarten.

KPS habe sich regional breit aufgestellt. Der Malus während der Pandemie könne schon bald zu einem Bonus werden. Die Aktie sei aber auch nach den Kursverlusten kein Schnäppchen und daher auf dynamisches Wachstum angewiesen.

Die Experten von "Der Anlegerbrief" warten ab, bis es dafür Indizien gibt. (Ausgabe 17 vom 08.05.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze KPS-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs KPS-Aktie:
5,06 EUR -1,94% (10.05.2021, 14:50)

Xetra-Aktienkurs KPS-Aktie:
5,08 EUR -1,55% (10.05.2021, 14:06)

ISIN KPS-Aktie:
DE000A1A6V48

WKN KPS-Aktie:
A1A6V4

Ticker-Symbol KPS-Aktie:
KSC

Kurzprofil KPS:

KPS Consulting (ISIN: DE000A1A6V48, WKN: A1A6V4, Ticker-Symbol: KSC) ist die führende Transformationsberatung für den Handel und Konsumgüterbereich und verbindet klassische Strategie-, Prozess-, Applikations- und Technologie-Beratung mit der Kompetenz der Umsetzung. Die KPS Rapid Transformation Methode beschleunigt nachweislich Projekte, mit ihrer Hilfe steuern KPS Transformation Architects komplexe Unternehmenstransformationen ganzheitlich wobei Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung soweit wie möglich simultan ablaufen. KPS-Kunden profitieren von einer zügigen und erfolgreichen Umsetzung und exzellenter Projekttransparenz bei gleichzeitiger Sicherstellung von exzellenter Beratungsqualität und eines optimalen Preis-Leistungsverhältnisses.

Die Unternehmenszentrale befindet sich in München mit weiteren Standorten in Europa. KPS Consulting wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 600 Berater (www.kps-consulting.com). (10.05.2021/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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