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Fr, 2. Dezember 2022, 10:55 Uhr

Evonik Industries

WKN: EVNK01 / ISIN: DE000EVNK013

Evonik: Bernstein sieht enormes Potenzial - Aktienanalyse


21.09.22 16:19
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Evonik-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Nervosität an den Märkten bleibe hoch. Besonders zu spüren bekämen das derzeit sämtliche Aktien aus konjunktursensitiven Branchen wie etwa Chemie. Und in diesem Sektor kämen dazu noch Sorgen bezüglich der Gasversorgung in den kommenden Monaten. In diesem Umfeld habe die Evonik-Aktie nun ein neues Mehrjahrestief markiert.

Doch langfristig orientierten Anlegern biete dies durchaus Chancen. So habe die US-Bank J.P. Morgan die Einstufung für Evonik nach einem Gespräch mit Konzernchef Christian Kullmann auf "overweight" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Kullmann habe sich entspannt geäußert zur Gefahr einer Gas-Rationierung in Deutschland, so Analyst Chetan Udeshi. Dies habe damit zu tun, dass Evonik offenbar Alternativen gefunden habe, um 40 Prozent seines Gasverbrauchs zu ersetzen.

Das US-Analysehaus Bernstein Research habe die Einstufung für Evonik auf "outperform" und das Kursziel sogar bei 40 Euro belassen, woraus sich Potenzial von mehr als 100 Prozent errechne. Nach dem starken Anstieg der Rohstoffkosten über fast zwei Jahre hinweg stehe hier bald eine Trendwende an, habe Analyst Gunther Zechmann betont. Die Chemiebranche schneide in solchen Zeiten wieder fallender Rohstoffpreise recht gut ab, da der Kostendruck nachlasse und gleichzeitig noch Erhöhungen der Absatzpreise nachwirkten. Vor allem Konsumchemietitel wie DSM, Symrise und Novozymes profitierten davon. Die Aktien von Bayer, Croda und Evonik seien in der Vergangenheit in solchen Zeiten dem Sektor zwar hinterhergehinkt, hätten aber immer noch absolut gesehen zugelegt. Zudem hätten Croda und Evonik sich stark verändert.

Auch "Der Aktionär" halte die Evonik-Anteile für sehr günstig bewertet. Eine Erholung des im laufenden Jahr stark gebeutelten MDAX-Titels erscheine angebracht. Schließlich habe Evonik viele Kunden in konjunkturunabhängigen Bereichen und könnte daher besser durch die zu erwartende Rezession kommen als andere Chemiekonzerne.

Mutige können auf dem aktuell enorm günstigen Niveau - 2023er KGV von 8, KBV von 0,8 und Dividendenrendite von 6,5 Prozent - daher allmählich wieder erste Positionen aufbauen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Evonik-Aktie. Der Stoppkurs sollte bei 14,00 Euro platziert werden. (Analyse vom 21.09.2022)

Mit Mateial von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Evonik-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Evonik-Aktie:
18,045 EUR +0,36% (21.09.2022, 16:15)

XETRA-Aktienkurs Evonik-Aktie:
18,035 EUR +0,08% (21.09.2022, 16:02)

ISIN Evonik-Aktie:
DE000EVNK013

WKN Evonik-Aktie:
EVNK01

Ticker-Symbol Evonik-Aktie:
EVK

Kurzprofil Evonik Industries AG:

Evonik (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 15 Mrd. Euro und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,38 Mrd. Euro. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Rund 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Das Leben besser machen, Tag für Tag. (21.09.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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