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Fr, 2. Dezember 2022, 4:47 Uhr

Erdöl am teuersten seit Beginn der Coronakrise


07.12.20 10:10
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - Steigende Ölpreise können Optimismus hinsichtlich der globalen Wirtschaftsentwicklung signalisieren, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Dies habe man im vergangenen Monat gesehen: Während Anfang November ein Barrel der Nordseesorte Brent 35 USD gekostet habe, sei der Preis bis Anfang Dezember auf über 46 USD geklettert. Am Freitag habe der Ölpreis einen zusätzlichen Schub durch eine Einigung der Förderländer erhalten und mit über 49,40 USD den höchsten Wert seit dem weltweiten Ausbruch der Coronakrise im März erzielt.

Am Donnerstag hätten die OPEC+ Länder (13 Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder und weitere 10 Staaten einschließlich Russland) nach mehrtägigen Verhandlungen beschlossen, die Produktion ab Januar 2021 um 500.000 Barrel täglich zu erhöhen (statt wie vorher geplant um bis zu 2 Mio. Barrel). Sie würden künftig monatlich über Anpassungen der Fördermenge beraten. Im letzten Jahr vor der Covid-19-Pandemie habe sich der Ölpreis (Sorte Brent) um 65 USD bewegt (die Bandbreite sei ±11 USD gewesen) - ähnliches Preisniveau könnte auch per Ende 2021 erwartet werden. (07.12.2020/ac/a/m)