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Fr, 9. Dezember 2022, 13:02 Uhr

EVN

WKN: 878279 / ISIN: AT0000741053

EVN: Ausgeglichenes Geschäftsprofil hilft in schwierigem Quartal - Aktienanalyse


25.08.22 10:46
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - EVN-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:

Bernd Maurer und Teresa Schinwald, Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nehmen die Aktie der EVN AG (ISIN: AT0000741053, WKN: 878279, Ticker-Symbol: EVN, Wiener Börse-Symbol: EVN) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

EVN habe in ihrem ersten Sommerquartal, das von steigenden Energiepreisen, zunehmender Inflation und geopolitischen Instabilitäten geprägt gewesen sei, den Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die Ergebnisse in den Bereichen Netze und SEE seien besser als erwartet gewesen und hätten deutlich über den Analysten-Erwartungen gelegen.

Dank des ausgewogenen Geschäftsportfolios hätten die Erzeugungsergebnisse die Verluste im nachgelagerten Endkundensegment ausgleichen können, und die Ausgleichszahlungen der bulgarischen Regierung für erhöhte Netzverluste seien die Rettung für das Segment Südosteuropa (SEE) gewesen. Da die Mengenrückgänge die Netzerlöse nicht wesentlich beeinträchtigt hätten, sei das regulierte Geschäft in Österreich stabil geblieben. Zusammengenommen hätten Netze und SEE auch dazu beigetragen, dass die Analysten-Prognose übertroffen worden sei. Der Nettogewinn von EUR 228,4 Mio. in Q1-3 21/22 habe komfortabel innerhalb der Prognose für das Geschäftsjahr 21/22 von EUR 200 bis 240 Mio. gelegen, weshalb das Management den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt habe.

Die Absatzmengen seien auf breiter Front zurückgegangen, was in erster Linie auf die höheren Temperaturen zurückzuführen sei, die die Gas- und Heizungsnachfrage beeinträchtigt hätten, aber auch auf höhere Preise, die den Verbrauch in Österreich und Südosteuropa gedämpft hätten. Die Wind- und Wasserkraftverhältnisse hätten unter denen des Vorjahres gelegen, und der Verkauf von Walsum 10 habe sich in der Wärmeerzeugung niedergeschlagen, die um 16% gesunken sei. Gleichzeitig sei dies durch hohe Spotpreise mehr als kompensiert worden, da einige Anlagen ihre Leistung auf den Großhandelsmärkten vermarkten könnten.

Obwohl sich die Situation auf den Energiemärkten im dritten Quartal 22 nicht entspannt habe, würden die Analysten die EVN besser vorbereitet sehen als ursprünglich angenommen. Die ausgleichende Wirkung ihres Geschäftsmixes habe bisher besser funktioniert als gedacht.

Die letzte Empfehlung für EVN lautete "Kauf", so Bernd Maurer und Teresa Schinwald, Analysten der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 25.08.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

Offenlegungen

3. RBI oder eine mit ihr verbundene juristische Person ist Market Maker oder Specialist oder Designated Sponsor oder Stabilisierungsmanager oder sonstiger Liquiditätsspender in den Finanzinstrumenten des Emittenten.

5. Zwischen RBI oder einer mit ihr verbundenen juristischen Person und dem Emittenten war in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft bzw. ergab sich in diesem Zusammenhang die Verpflichtung zu einer Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung; wobei eine Offenlegung nur dann erfolgt, wenn dadurch die Vertraulichkeit von Geschäftsinformationen nicht verletzt wird.

7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.

12. RBI erbrachte für den Emittenten in den vorangegangenen 12 Monaten Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity.

Börsenplätze EVN-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs EVN-Aktie:
22,65 EUR +1,34% (25.08.2022, 09:57)

Wiener Börse-Aktienkurs EVN-Aktie:
22,65 EUR +1,12% (25.08.2022, 10:29)

ISIN EVN-Aktie:
AT0000741053

WKN EVN-Aktie:
878279

Ticker-Symbol EVN-Aktie:
EVN

Wiener Börse-Symbol EVN-Aktie:
EVN

Kurzprofil EVN AG:

Die EVN AG (ISIN: AT0000741053, WKN: 878279, Ticker-Symbol: EVN, Wiener Börse-Symbol: EVN) bietet in ihrem Heimmarkt auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung "aus einer Hand". Des Weiteren gehören der Betrieb von Netzen für Kabel-TV und Telekommunikation sowie das Angebot verschiedener Energiedienstleistungen für Privat- und Businesskunden sowie für Gemeinden zur Produktpalette.

Das Energiegeschäft im Ausland umfasst den Stromverkauf an Endkunden in Deutschland, Bulgarien und Nordmazedonien, den Gasverkauf an Endkunden in Kroatien, sowie die Stromproduktion in Nordmazedonien, Bulgarien, Albanien und Deutschland. Weitere Aktivitäten sind Wärmeproduktion und -verkauf an Endkunden in Bulgarien, die Beschaffung von Strom, Gas und anderen Primärenergieträgern, sowie der Handel mit Strom und Gas auf Großhandelsmärkten.

Mit der Übernahme einer deutschen Umweltdienstleistungsgruppe im Jahr 2003 konnte die EVN das Umweltgeschäft als zweites strategisches Standbein aufbauen und in ihr Geschäftsmodell integrieren. Mit über 100 Umweltprojekten verfügt die EVN über umfassende Expertise in der Planung und Errichtung von Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen, Entsalzungs- sowie thermischen Abfall- und Klärschlammverwertungsanlagen.

Rund 4,8 Mio. Kunden vertrauten im Geschäftsjahr 2020/21 auf die sichere Versorgung mit Energie- und Umweltprodukten sowie -dienstleistungen der EVN.

Insgesamt ist die EVN Gruppe derzeit in 14 Ländern tätig. Im Geschäftsjahr 2020/21 wurden 59,0% der Umsatzerlöse außerhalb Österreichs in den Märkten Mittel-, Ost- und Südosteuropa erzielt (Vorjahr: 51,4%). (25.08.2022/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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