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Sa, 18. September 2021, 18:43 Uhr

Drägerwerk Vz

WKN: 555063 / ISIN: DE0005550636

Drägerwerk: Corona-Boom geht noch weiter - Beatmungsgeräte werden gefragt bleiben - Aktienanalyse


01.02.21 15:45
Der Anlegerbrief

Krefeld (www.aktiencheck.de) - Drägerwerk-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters Drägerwerk AG & Co KGaA (ISIN: DE0005550636, WKN: 555063, Ticker-Symbol: DRW3, Nasdaq OTC-Symbol: DRWKF) unter die Lupe.

Die hohe Nachfrage nach Schutzmasken und Atemgeräten habe Drägerwerk, einem Anbieter für Medizin- und Sicherheitstechnik, eine Sonderkonjunktur beschert. Nach vorläufigen Zahlen solle sich das EBIT nahezu versechsfacht haben. Für 2021 würdne die Lübecker gewohnt vorsichtig kalkulieren. Wenngleich die Impfungen mittlerweile gestartet seien, werde der Alltag voraussichtlich auch in diesem Jahr noch von Corona bestimmt. Der Ausblick erscheine den Experten demnach zu konservativ. Etwaige Zielanhebungen dürften den Aktienkurs nach vorne bringen.

Der schleppende Start bei den Impfungen in Deutschland, einhergehend mit verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, würden derzeit die Schlagzeilen bestimmen. Der Schutz der Bürger im öffentlichen Raum stehe dabei ganz oben auf der politischen Agenda. Nach Bayern müssten nun deutschlandweit in Bussen, Bahnen und Geschäften FFP-2 oder OP-Masken getragen werden. Für die Hersteller dieser Masken - darunter Drägerwerk - bringe das einen Nachfrageschub. Dennoch bleibe der Spezialist für die Medizin- und Sicherheitstechnik gewohnt vorsichtig mit seinen Prognosen: Der im Geschäftsjahr 2020 (per 31.12.) um fast 23% auf rund 3,41 Mrd. Euro gestiegene Umsatz solle sich 2021 sogar in einer Range zwischen 7 und 11% vermindern.

Die Experten von "Der Anlegerbrief" sind da deutlich optimistischer. Gerade bei älteren Menschen könne eine Corona-Infektion einen schweren Verlauf nehmen. Neben den Schutzmasken dürften medizinische Geräte im Bereich von Beatmungs- und Sauerstofftherapien unverändert stark nachgefragt werden. Hier sei Drägerwerk ebenfalls führend. In der Folge würden die Experten auch 2021 leicht steigende Erlöse und Nettogewinne erwarten. Erst 2022 würden sie von einer Normalisierung ausgehen. Dass trotz des Gewinnanstiegs 2020 die im Mai zum Beschluss stehende Ausschüttung aller Voraussicht nach nicht angehoben werde, enttäusche dagegen. Diese "Vorsichtsmaßnahme" der Lübecker lasse jedoch Raum für Spekulationen über die Dividendenhöhe für 2021.

Der auf vorläufigen Zahlen basierende Ausblick für 2021 lasse aus Sicht der Experten Luft für positive Überraschungen. Die Bilanz dürfte durch das starke Jahr 2020 noch stabiler werden.

Langfristig orientierte Anleger können eine erste Position aufbauen, denn die Drägerwerk-Vorzugsaktie ist selbst bei einer Normalisierung des Geschäfts in 2022 günstig, so die Experten von "Der Anlegerbrief". (Ausgabe 3 vom 30.01.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Drägerwerk-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Drägerwerk-Vorzugsaktie:
70,30 EUR -0,14% (01.02.2021, 15:05)

Tradegate-Aktienkurs Drägerwerk-Vorzugsaktie:
70,30 EUR +0,86% (01.02.2021, 15:02)

ISIN Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DE0005550636

WKN Drägerwerk-Vorzugsaktie:
555063

Ticker-Symbol Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DRW3

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DRWKF

Kurzprofil Drägerwerk AG & Co. KGaA:

Die Drägerwerk AG & Co KGaA (ISIN: DE0005550636, WKN: 555063, Ticker-Symbol: DRW3, Nasdaq OTC-Symbol: DRWKF) stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützt, unterstützt und rettet man auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie.

Das 1889 in Lübeck gegründete Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt. Dräger beschäftigt weltweit mehr als 14.500 Mitarbeiter und ist in über 190 Ländern der Erde vertreten. 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,8 Mrd. Euro. (01.02.2021/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
Werte im Artikel
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