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Fr, 27. Januar 2023, 15:03 Uhr

Deutsche Post

WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004

Deutsche Post: Beschwerdezahl bleibt auf hohem Niveau - Aktienanalyse


05.12.22 10:06
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutsche Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.

Um ihrem Ärger über verspätete oder verschwundene Briefe und Pakete Luft zu machen, würden sich weiterhin viele Bürger an die Bundesnetzagentur wenden. Im November seien rund 7.000 Post-Beschwerden eingegangen, habe die Bonner Behörde auf dpa-Anfrage mitgeteilt. Nun laufe das wichtige Weihnachtsgeschäft. Das seien weniger als im Oktober, als rund 9.400 Beschwerden bei der Bundesnetzagentur gelandet seien, aber mehr als im September (5.000) sowie im Juli und August (zusammengerechnet 6.500) gewesen.

Bei den Schreiben gehe es vor allem um Mängel in der Briefzustellung des Marktführers Deutsche Post. Auch andere Brief- oder Paketfirmen seien gemeint, dies aber zu einem kleinen Teil. Den Angaben zufolge würden sich 91 Prozent der kritischen Schilderungen, die in den Schreiben enthalten seien, auf die Post beziehen, 9 Prozent auf die Wettbewerber.

Die Post habe die "lokalen Probleme" in den vergangenen Monaten mit einem hohen Krankenstand und der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt begründet, wo zu wenige Fachkräfte zu finden seien.

Vor einem Monat habe das Management von einer Besserung der Situation gesprochen - möglicherweise sei die Beschwerdezahl wegen besagter Besserung gesunken. Eine Firmensprecherin habe gesagt: "Unsere Maßnahmen, dass wir seit Oktober rund 6.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein in der Zustellung eingestellt und seit Juli rund 10.000 Entfristungen vorgenommen haben, zeigen nun die erhoffte, positive Wirkung."

Allerdings bleibe die Beschwerdezahl auf einem hohen Niveau. Zum Vergleich: In den ersten elf Monaten dieses Jahres würden sich die Beschwerden bereits auf circa 37.000 summieren, im ganzen Vorjahr seien es nur 15.000 gewesen.

Vor dem Hintergrund der hohen Beschwerdezahlen habe Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller gesetzlich verankerte Sanktionsmöglichkeiten gefordert, um den Druck auf die Post erhöhen zu können. Bundespolitiker verschiedener Parteien hätten Zustimmung signalisiert. Dies könnte in der anstehenden Reform des Postgesetzes geregelt werden.

Die Aktie der Deutschen Post habe seit ihrem Hoch bei 61,38 Euro im vergangenen Jahr deutlich an Wert eingebüßt. Zwischenzeitlich sei es bis unter die 30-Euro-Marke nach unten gegangen. Zuletzt habe sich das Papier aber wieder erholen können. Wichtig werde nun die Entwicklung des Paketaufkommens für Weihnachten. Aus charttechnischer Sicht kämpfe das Papier mit der 200-Tage-Linie. Ein wichtiges Signal wäre die Rückeroberung der 40-Euro-Marke. (Analyse vom 05.12.2022)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Post.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR: Deutsche Post.

Börsenplätze Deutsche Post-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,845 EUR -0,40% (05.12.2022, 10:06)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Post-Aktie:
38,85 EUR -0,05% (05.12.2022, 09:52)

ISIN Deutsche Post-Aktie:
DE0005552004

WKN Deutsche Post-Aktie:
555200

Ticker-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPW

NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Post-Aktie:
DPSTF

Kurzprofil Deutsche Post AG:

Deutsche Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, NASDAQ OTC-Symbol: DPSTF) ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Brief- und Paketmarkt. Mit der starken Marke Deutsche Post und MitarbeiterInnen, die höchsten Servicestandards und nachhaltigem Handeln verpflichtet sind, ist das Unternehmen "Die Post für Deutschland". Das Produkt- und Serviceangebot von Deutsche Post verbindet Gegenwart und Zukunft der Post- und Kommunikationsdienstleistungen: Von der Brief- und Paketzustellung über die sichere elektronische Kommunikation bis zum Dialogmarketing für Privat- und Geschäftskunden. Dabei ist das Unternehmen ein Vorreiter für neue Technologien, wie den CO2-neutralen Versand und Logistiklösungen für den Online-Handel.

Deutsche Post ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2021 einen Umsatz von mehr als 81 Milliarden Euro. Mit nachhaltigem Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt Deutsche Post DHL Group die Null-Emissionen-Logistik an. (05.12.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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