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So, 25. September 2022, 21:47 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank: Das wäre ein echter Gewinn! - Aktienanalyse


12.08.22 10:14
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.

Vor mehr als zehn Jahren habe die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers die Finanzkrise eingeläutet, viele Großbanken seien unter die Räder gekommen, die Börse habe abgeschmiert. Auch der Aktienkurs der Deutschen Bank habe seine lange Talfahrt begonnen. Komplett aufgearbeitet sei die Lehman-Pleite aber immer noch nicht. Die Deutsche Bank könnte zu den Gewinnern gehören.

Eine der letzten Fragen, die bezüglich der Insolvenz von Lehman Brothers noch offen sei, könnte einen großen Gewinner haben, der in Frankfurt sitze: die Deutsche Bank. Großbritanniens oberster Gerichtshof habe der US-Holdinggesellschaft von Lehman die Erlaubnis verweigert, gegen ein Urteil Berufung einzulegen, das berichte die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Demzufolge sollten die Inhaber von nachrangigen Schuldverschreibungen, die von der untergegangenen Investmentbank ausgegeben worden seien, vor anderen Forderungen bezahlt werden. Für die Inhaber der wenig bekannten Enhanced Capital Advantaged Preferred Securities (ECAP), die von der britischen Lehman-Sparte vor dem Zusammenbruch ausgegeben worden seien und einst als wertlos gegolten hätten, könnten damit enorme Gewinne anstehen.

Im Wesentlichen gehe es darum, in welcher Reihenfolge einige der letzten Gläubiger bedient würden. Der Kampf finde zwischen den Inhabern verschiedener Formen der von Lehman in Großbritannien begebenen nachrangigen Schuldverschreibungen statt. Auf der einen Seite stünden die Lehman-Holdinggesellschaft in New York und Hedge-Fonds wie King Street Capital Management, auf der anderen Seite die ECAPS-Eigentümer. Unter ihnen sei die Deutsche Bank der größte.

Die endgültige Auszahlung für Inhaber von Schuldverschreibungen werde von einer Reihe von Faktoren abhängen, unter anderem vom Ausgang eines Verfahrens in New York über Credit-Default-Swap-Verträge, die mehr als ein Jahrzehnt alt seien. Die Inhaber der ECAPS könnten 500 Millionen Pfund erhalten. Vor einigen Jahren seien die Papiere noch für fast nichts gehandelt worden. Sprecher der Deutschen Bank und der US-Muttergesellschaft von Lehman hätten Stellungnahmen abgelehnt.

In Zeiten steigender Kosten wäre eine Zahlung von mehreren Millionen auch für die Deutsche Bank ein echter Gewinn. Die Aktie sei derzeit mit einem KGV von nur 5 für 2023 sehr günstig bewertet, viel Negatives sollte bereits eingepreist sein.

"Der Aktionär" rät mutigen Anlegern, eine Position aufzubauen. Der Stopp sollte bei 5,90 Euro gesetzt werden. (Analyse vom 12.08.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
9,00 EUR +1,69% (12.08.2022, 10:11)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
9,00 EUR +1,53% (12.08.2022, 09:56)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
9,145 USD +0,49% (11.08.2022)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an - vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (12.08.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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