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Sa, 28. Januar 2023, 17:38 Uhr

Deutsche Bank

WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008

Deutsche Bank: Die Auswirkungen der EZB-Entscheidung auf die Eigenkapitalhöhe dürften zu verkraften sein - Aktienanalyse


28.11.22 10:09
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Bankenkonzerns Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Europäische Zentralbank mache Ernst bei höheren Kapitalanforderungen für Leveraged-Finance-Geschäfte. Betroffen davon sei in der Eurozone neben der BNP Paribas auch die Deutsche Bank. Anleger würden sich nun zu Recht fragen, ob davon die Ausschüttungspläne der Bank betroffen sein könnten.

Das Geschäft der Deutschen Bank mit Hochrisikokrediten bleibe den Aufsehern ein Dorn im Auge. Die Europäische Zentralbank fordere bei dem Institut daher einen zusätzlichen Kapitalaufschlag, hätten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen gegenüber Bloomberg gesagt. Die zusätzliche Anforderung sei ergangen, weil Deutschlands größtes Geldhaus aus Sicht der Aufseher die Risiken in dem Geschäft insgesamt nicht ausreichend angegangen sei.

Die Deutsche Bank erwarte generell weder substanzielle Veränderungen bei den CET1-Eigenkapitalanforderungen noch wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsstrategie, habe ein Sprecher des Instituts gegenüber dem "Handelsblatt" mitgeteilt. "Wir haben jüngst klar gemacht, dass wir aufgrund des aktuellen Marktumfeldes das Geschäft mit Leveraged Debt Capital Markets bewusst gedrosselt haben", habe der Sprecher mit Bezug auf die Hochrisiko-Kredite gesagt.

Deutsche Bank-CEO Christian Sewing habe erst kürzlich die strenge Regulierung bei einem Branchentreffen kritisiert. "Die von den europäischen Regulierern auferlegten Strafpuffer erschweren den Wettbewerb in diesem Bereich für hiesige Banken," so Sewing. Hochrisiko-Kredite seien ein legitimes Segment, das eine wichtige Rolle in der Erholung der Wirtschaft spiele.

Laut der "Börsen-Zeitung" habe die Deutsche Bank ein überschaubares Exposure im Bereich Leveraged Finance, was maximal ein Prozent des gesamten 503 Milliarden Euro schweren Kreditbuches umfasse. Zudem sei es abgesichert. Nach EZB Angaben hielten die großen Banken im Euro-Raum zuletzt mehr als eine halbe Billion Euro an Hochrisikokrediten.

Die Auswirkungen der EZB-Entscheidung auf die Eigenkapitalhöhe dürften zu verkraften sein. Schon jetzt halte die Bank ausreichend überschüssiges Kapital. Auch der Plan, die Dividende in den kommenden Jahren deutlich zu steigern, sollte dadurch nicht in Gefahr sein.

Mutige nutzen schwache Tage zum Kauf und setzen darauf, dass der Markt die Umbau-Erfolge der letzten Jahre endlich vollständig berücksichtigt, so Fabian Strebin von "Der Aktionär" zur Deutsche Bank-Aktie. (Analyse vom 28.11.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,298 EUR -0,85% (28.11.2022, 10:06)

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,306 EUR -0,81% (28.11.2022, 09:51)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
10,81 USD +1,50% (25.11.2022, 19:00)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an - vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (28.11.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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