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Dax, Daimler, Varta, Bitcoin, Nel – Crash 2022 – was nun?


28.09.22 12:01
Feingold-Research

Der DAX fällt am Dienstag Abend unter 12.000 Punkte und bestätigt das Jahrestief auch am Mittwoch. Damit weitet sich der Bärenmarkt aus. Wir haben Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets fünf kurze Fragen zum Markt geschickt.




FR: Viele Marktteilnehmer vermissen einen Ausverkauf. Geht es in diese Richtung?




Jürgen Molnar: Wir sehen in diesem Jahr einen ”Salami-Crash”. Zwar blieben Tage mit massiver Schwäche, also jenseits der 5 Prozent-Verlustmarke, bislang aus. Die Käufer scheinen allerdings endgültig zu kapitulieren.




FR: Also gibt es auch Hoffnung?




Jürgen Molnar: In den USA, aber auch in Europa sind viele Marktteilnehmer auf den Crash vorbereitet. Abzulesen ist dies beispielsweise am Optionsmarkt. In den USA wurden am Freitag so viele Puts gehandelt wie noch nie in der Geschichte. Also auch mehr als beispielsweise während des Corona-Crashs 2020. Nahezu jeder sichert sich derzeit ab. Sollte die Stimmung etwas drehen, werden die Absicherungen aufgelöst. Das wäre dann der Beginn einer Bärenmarktrally, die häufig sehr dynamisch nach oben laufen.




FR: Wie sieht die Lage in Deutschland aus?




Jürgen Molnar: In der vergangenen Woche fielen besonders Titel aus der zweiten und dritten Reihe zurück. MDAX und SDAX weiteten ihre Verluste deutlich aus. Die beiden Indizes notieren nun über 25 Prozent von ihrer 200-Tage-Linie entfernt. Das ist ein absoluter Extremwert, der zumindest für eine Pause der Kursverluste spricht.




FR: Was könnte den Markt beruhigen?




Jürgen Molnar: Derzeit geben die Anleihenmärkte den Ton vor, gefolgt von massiven Ausschlägen an den Devisenmärkten. Die Renditen in den USA sollten ihren Anstieg stoppen, gefolgt von einem schwächeren Dollar. Zuletzt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Bonds auf 4 Prozent. Das ist eine runde Marke, an der Ich mit einer Pause rechne.




FR: Gibt es auch positive Nachrichten?:




Jürgen Molnar: VW hat mit dem Porsche-Börsengang zwar ein denkbar ungünstiges Timing hingelegt, der IPO wird allerdings ein voller Erfolg. Die Zeichnungsspanne wird voll ausgeführt und erste Indikationen deuten auf einen hohen ersten Handelskurs hin. Damit wird Porsche mit rund 75 bis 80 Milliarden Euro bewertet.




FR: Wir danken für das Gespräch.



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