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Do, 18. August 2022, 16:31 Uhr

DE30 testet das 61,8%-Retracement im Bereich von 13.400 Punkten


13.06.22 12:20
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienindices notieren in der ersten Handelssitzung der neuen Woche niedriger, so die Experten von XTB.

Die schwache Entwicklung der US-Aktien am Freitag und der schwache Handel in Asien hätten die Voraussetzungen für einen schlechten Start in die neue Woche in Europa geschaffen. Der niederländische AEX (NED25) (ISIN NL0000000107/ WKN 969241) sei heute mit einem Minus von 2,6% der schlechteste europäische Wert gewesen. Aber auch der deutsche Leitindex (DE30) (ISIN DE0008469008/ WKN 846900), der französische CAC 40 (FRA40) (ISIN FR0003500008/ WKN 969400), der polnische WIG20 (W20) (ISIN PL9999999995/ WKN 969723) und der italienische FTSE MIB (ITA40) (ISIN IT0003465736/ WKN 145814) hätten ein Minus von 2% oder mehr verzeichnet.

Der deutsche DE30 setze seine Abwärtsbewegung mit einem Rückgang von über 2% fort. Der Index habe eine Unterstützungszone im Bereich des 61,8%-Retracements des jüngsten Aufwärtsimpulses getestet, es jedoch nicht geschafft, darunter auszubrechen. Den Bullen sei es gelungen, den Kurs von den Tagestiefs zu drücken, aber dennoch handle der DE30 auf Tagesbasis tief im roten Bereich. Ein Durchbruch unter das vorgenannte Retracement im Bereich von 13.400 Punkten könnte den Weg für einen erneuten Test der Tiefststände von Anfang März bei 12.500 Punkten ebnen. Händler sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass im weiteren Verlauf der Woche eine Reihe von Zinsentscheidungen der Zentralbanken anstehe, darunter die Entscheidungen des FOMC und der Bank of England, die einen großen Einfluss auf die Marktstimmung haben könnten.

Vincent Warnery, CEO von Beiersdorf (ISIN DE0005200000/ WKN 520000), habe gesagt, dass er davon ausgehe, dass der Umsatz im Jahr 2022 in der Nähe der oberen Grenze der unternehmenseigenen Prognose liegen werde. Mittelfristig plane Beiersdorf ein über dem Markt liegendes organisches Umsatzwachstum sowie eine Steigerung der EBIT-Marge um 50 Basispunkte pro Jahr, beginnend ab 2023. Warnery habe gesagt, dass Beiersdorf nach Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen suchen werde, um Lücken in seinem Angebot zu schließen.

adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) habe seinen US-Rivalen Nike (ISIN US6541061031/ WKN 866993) wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. adidas behauptet, dass Nike seine Patente bei mobilen Anwendungen und Schuhanpassungstechnologie verletzt habe.

DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post (ISIN DE0005552004/ WKN 555200), gehe davon aus, dass sich die Situation in der globalen Lieferkette im Jahr 2023 stabilisieren werde, da sich die Überlastung der Häfen durch die Verfügbarkeit von mehr Containerschiffen und die nachlassende Nachfrage der Verlader abschwächen werde.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.06.2022/ac/a/m)





 
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