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Fr, 1. Juli 2022, 10:55 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DE30: Europäische Indices finden nur schwer eine gemeinsame Richtung


18.05.22 12:10
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienindices handeln am Mittwoch uneinheitlich, nachdem die asiatischen Indices eine gemischte Performance gezeigt haben, so die Experten von XTB.

Der deutsche Leitindex (DE30) (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900), der französische CAC (FRA40) (ISIN: FR0003500008, WKN: 969400) und der niederländische AEX (NED25) (ISIN: NL0000000107, WKN: 969241) würden heute leicht im Minus notieren, während die Indices aus Spanien, Italien und Polen zulegen würden. Der Wirtschaftskalender für heute enthalte keine wichtigen Veröffentlichungen. Den Händlern würden Inflationsdaten aus Kanada und Daten zum Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten angeboten, aber diese Arten von Berichten würden sich hauptsächlich auf die Devisenmärkte und nicht auf die Aktienmärkte auswirken.

Dem DE30 (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sei gestern der Ausbruch über das 50%-Retracement der April-Korrektur gelungen, doch hätten die Bullen ihr Momentum nicht aufrechterhalten können. Die Aufwärtsbewegung sei gestoppt worden, noch bevor der nächste Widerstand erreicht worden sei - die Zone, die mit dem 61,8%-Retracement markiert sei (Bereich 14.300 Punkte). Da der Index zwischen zwei wichtigen Preiszonen gehandelt werde, könnte es riskant sein, jetzt eine Position einzugehen. Es könnte ratsamer sein, zu warten, bis der Kurs die mit dem 50%- oder 61,8%-Retracement markierten Zonen erreiche. Sollte der Index zurückfallen, das 50%-Retracement testen und diesen Bereich erfolgreich verteidigen, könnte eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung bevorstehen.

Unternehmensnachrichten

Die europäischen Autoverkäufe seien im April um 20% auf 830,4 Tausend Einheiten gefallen und hätten damit den 10. monatlichen Rückgang in Folge verzeichnet. Probleme in der Lieferkette würden weiterhin die Verfügbarkeit von Halbleitern beeinträchtigen, und die steigende Inflation halte die Verbraucher von Käufen ab. Die Verkäufe von Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403) seien im Jahresvergleich um 28% gesunken, die von BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000) um 17,6%, während die Verkäufe der Mercedes-Benz Group (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000) im Jahresvergleich um 22,6% zurückgegangen seine.

Siemens Energy (ISIN: DE000ENER6Y0, WKN: ENER6Y) habe mitgeteilt, dass das Unternehmen prüfe, ob es ein Barübernahmeangebot für die verbleibenden Anteile an Siemens Gamesa (ISIN: DE000ENER6Y0, WKN: ENER6Y), einem deutsch-spanischen Windkraftanlagenbauer, unterbreiten solle. Siemens Energy besitze derzeit 67% der Anteile an Siemens Gamesa. Siemens Gamesa werde derzeit mit rund 9,6 Milliarden Euro bewertet.

Einem Bericht der "Financial Times" zufolge habe Andrea Orcel, CEO von UniCredit (ISIN: IT0005239360, WKN: A2DJV6), Anfang 2022 Gespräche mit Führungskräften der Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100) über einen möglichen Zusammenschluss der Commerzbank und ihrer deutschen Einheit geplant. Das Geschäft sei jedoch nicht zustande gekommen, da der Russland-Ukraine-Krieg ausgebrochen sei und UniCredit beschlossen habe, zunächst sein großes Engagement in Russland zu verwalten.

Einschätzungen von Analysten

- Baader Helvea stufe Zalando (ISIN: DE000ZAL1111, WKN: ZAL111) auf "add" herab. Das Kursziel sei auf 41,00 Euro gesetzt worden. (18.05.2022/ac/a/m)





 
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