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Do, 18. August 2022, 15:37 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX testet Nackenlinie des SKS-Musters


08.06.22 12:40
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte begannen den heutigen Handelstag leicht höher, haben diese Gewinne aber bereits wieder abgegeben, so die Experten von XTB.

Die meisten westeuropäischen Blue-Chip-Indices würden leicht im Minus notieren. Der niederländische AEX (NED25) könne mit einem Plus von 0,3% aktuell als Outperformer betrachtet werden. Der polnische WIG20 (W20) hinke mit einem Minus von 0,7% am meisten hinterher.

Der Bericht zur deutschen Industrieproduktion für April sei heute Morgen um 8:00 Uhr veröffentlicht worden. Die Daten seien schwächer ausgefallen als erwartet, aber im Gegensatz zu den gestrigen Daten zu den Aufträgen hätten sie dennoch einen monatlichen Anstieg gezeigt. Die Produktion sei im Monatsvergleich um 0,7% gestiegen, während der Markt mit einem Anstieg von 1,0% gerechnet habe. Im Jahresvergleich habe die Produktion jedoch um 2,2% niedriger gelegen (arbeitstäglich bereinigt).

Der DAX habe einen weiteren Versuch unternommen, die Widerstandszone von 14.600 Punkten zu überwinden, was den Bullen erneut nicht gelungen sei. Infolgedessen habe sich in diesem Bereich eine rechte Schulter eines potenziellen SKS-Musters herausgebildet. Der Index habe später einen Pullback gestartet und teste nun die kurzfristige Aufwärtstrendlinie nahe der Unterstützungszone bei 14.470 Punkten. Es sei zu beachten, dass diese Zone eine Nackenlinie des oben erwähnten SHS-Musters markiere, sodass ein Durchbruch darunter ein Warnsignal sein könnte. Sollte der Ausbruch nach unten lehrbuchmäßig vollzogen werden, könnte der DAX um 250 Punkte fallen.

Rheinmetall habe die Gründung eines Joint Ventures mit dem deutschen Rüstungsunternehmen KMW in Litauen vereinbart. Das Joint Venture werde Kampffahrzeuge für das litauische Militär sowie für die Streitkräfte anderer NATO-Länder, die in den baltischen Staaten stationiert seien, warten.

Skoda, eine Tochtergesellschaft von Volkswagen, habe erklärt, dass man plane, die Fahrzeuglieferungen an die Ukraine in diesem Monat wieder aufzunehmen.

Die Behörden des Bundeslandes Baden-Württemberg hätten erklärt, dass sie alle Versuche chinesischer Investoren zur Übernahme der Mercedes-Benz-Gruppe blockieren würden. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes, habe auf Bedenken verwiesen, dass chinesische Aktionäre bei Mercedes-Benz ihre Anteile aufstocken und eine Sperrminorität bilden könnten.

Einschätzungen von Analysten:

- Telefónica Deutschland werde bei Berenberg mit "verkaufen" bewertet. Das Kursziel laute 2,10 Euro. (08.06.2022/ac/a/m)





 
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