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So, 29. Januar 2023, 14:17 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Warten auf neue Impulse


12.10.22 09:50
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Während der Internationale Währungsfonds die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft gestern wie erwartet absenkte - für 2023 rechnet der IWF in Deutschland sogar mit einem Rückgang von 0,3% - musste auch der DAX weitere Verluste verbuchen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Schon zur Eröffnung bei 12.169 Punkten habe der Index 104 Zähler unter dem Vortagsschluss notiert und damit eine neue Lücke in den Chart gerissen, die durch das Tageshoch bei 12.258 nur teilweise geschlossen worden sei. Im Tief seien die Kurse hingegen auf 12.098 abgesackt, hätten von dort aber nach oben abfedern und das Minus zur Schlussglocke auf 0,4% eindämmen können.

Ausblick: Mit dem Schlusskurs bei 12.220 habe der DAX einen größeren Kurseinbruch verhindert und sich oberhalb der Haltelinien bei 12.184/12.181 behauptet. Seit dem bisherigen Oktober-Hoch vom Dienstag vergangener Woche bei 12.673 habe der Index mittlerweile allerdings 3,6% eingebüßt.

Das Long-Szenario: Für neue Aufwärtsimpulse müssten die deutschen Blue Chips zunächst über das Volumenmaximum (= Level mit dem meisten Volumen seit dem Finanzkrisentief 2009) bei 12.350/12.375 klettern und den Break mit Anstiegen über das Juli-Tief bei 12.391 und das Zwischenhoch vom 27. September bei 12.414 bestätigen. Oberhalb dieser Hürden wäre Platz für einen Hochlauf bis an die 12.600er Marke, der nächste Widerstand wäre anschließend an der Juli-Aufwärtstrendgerade bei 12.750 zu finden. Erst wenn der Sprung über die Trendgerade gelinge, könnte ein Heranlaufen an die 12.800er Barriere erfolgen.

Das Short-Szenario: Nach unten gehe der Blick dagegen an die Auffangzone bei 12.184/12.181 bzw. zum gestrigen Tagestief. Sollte der DAX unter dieses Niveau rutschen, dürfte die runde 12.000er Marke auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb dieses Levels würde dann das bisherige Jahrestief vom 28. September bei 11.863 als mögliche charttechnische Unterstützung nachrücken. Falle der deutsche Leitindex allerdings auf einen neuen 2022er Tiefpunkt, müsste eine Ausweitung der Verkäufe bis ans 2020er Oktober-Tief bei 11.450 einkalkuliert werden. (12.10.2022/ac/a/m)





 
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