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Fr, 9. Dezember 2022, 23:04 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Tiefrot in die neue Woche


06.09.22 09:41
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Nachdem sich der Kursrutsch am vergangenen Freitag bereits nachbörslich abgezeichnet hatte, ist der deutsche Leitindex (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) am gestrigen Montag auch im regulären Handel mit einem deutlichen Rücksetzer in die neue Woche gestartet, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Ohne die Unterstützung der Wall Street - an den US-Börsen sei gestern feiertagsbedingt nicht gehandelt worden - habe der DAX ein Minus von 2,2% verbuchen müssen. Dabei habe der Index schon zum Opening bei 12.828 (gleichzeitig auch das Tageshoch) 222 Punkte unter dem Schlusskurs vom Freitag (13,050) notiert und sei im Tief bis auf 12.617 Zähler abgesunken. Zur Schlussglocke habe sich das Aktienbarometer schließlich bei 12.761 in den Feierabend verabschiedet.

Ausblick: Der zwischenzeitliche Ausbruch über die 13.000er Barriere habe sich mittlerweile als Fehlausbruch entpuppt. Damit verharre der DAX im Korrekturmodus, der sich nach dem August-Hoch bei 13.948 vor rund drei Wochen etabliert habe.

Das Long-Szenario: Auf der Oberseite sei der erste Widerstand nun wieder bei 12.800/12.818 zu finden. Erst wenn der Index oberhalb dieses Bremsbereichs aus dem Handel gehe, würde sich Raum für einen Sprint an, besser noch über die 13.000er Schwelle ergeben. Einen neuerlichen Ausbruch vorausgesetzt, sollte dieser unverändert mit einem Anstieg bis 13.050 bzw. 13.085 Punkten bestätigt werden. Darüber hätten die Blue Chips dann Platz für einen Hochlauf an die Volumenspitze bei 13.200/13.225, bevor mit dem Mai-Tief (13.381), dem Juli-Hoch (13.515) und dem GD100 (13.541) drei weitere Hürden warten würden.

Das Short-Szenario: Falle der DAX indes per Tagesschluss unter 12.600 zurück, müsste mit einem Test der 12.400er Zone gerechnet werden, die durch eine ausgeprägte Volumenspitze (= Level mit dem meisten Volumen seit dem Finanzkrisen-Tief im Jahr 2009) und das bisherige Jahrestief bei 12.391 verstärkt werde. Gleichzeitig verlaufe auf diesem Niveau aktuell auch die obere Begrenzung des März-Abwärtstrendkanals, die ebenfalls stützend wirken dürfte. Ein Rückfall in den Trendkanal könnte jedoch neue Short-Impulse in Richtung 12.000 Punkte auslösen. (06.09.2022/ac/a/m)





 
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