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Mi, 21. Februar 2024, 13:34 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Gewinne abgegeben


13.11.23 08:47
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zum Wochenausklang gab der deutsche Leitindex (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) Gewinne ab, so die Analysten der Nord LB.

Ursächlich hierfür seien altbekannte Gründe: Zinsen und Zinserhöhungserwartungen. Diesmal sei es der Notenbankchef der FED Powell gewesen, der den Anlegern Unwohlsein beschert habe. Während man zuletzt davon habe ausgehen können, dass der Zinserhöhungszyklus in den USA seinen Höhepunkt erreicht habe, habe Powell den Börsianern mit einer Aussage über die Option weiterer Zinserhöhungen die Sorgenfalten ins Gesicht getrieben. Diese Zinsangst habe die Renditen europäischer Staatsanleihen entsprechend über alle Laufzeitenbänder steigen lassen.

Der Aktien- und Rentenmarkt müsse sich mittelfristig damit auseinandersetzen, dass aus einem Zinspeak ein längeres Zinsplateau werden könnte. Die oben im Marktumfeld zitierten Aussagen von Frau Lagarde würden dies unterstreichen. Die amerikanischen Börsen hätten die Zinssorgen zum Wochenabschluss aber wieder beiseite gewischt und sich auf die anhaltend starke Berichtssaison fokussiert. Der Dow Jones habe auf einem Sieben-Wochen-Hoch geschlossen. Technologiewerte seien gefragt gewesen.

Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) plane in drei bis vier Jahren ein E-Auto für unter USD 35.000 auf den US-amerikanischen Markt zu bringen. Das Fahrzeug könnte im VW-Werk Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee oder im mexikanischen Puebla produziert werden. Eine weitere Option wäre ein neues Montagewerk in South Carolina.

Die Immobiliengruppe Signa von Rene Benko habe zur Mitte dieses Jahres Kredite in Höhe von EUR 2,2 Mrd. bei namhaften österreichischen Finanzinstituten ausstehend gehabt. Allein die Raiffeisen Bank International und die Bank Austria würden Angabe gemäß rund zwei Drittel des Kreditvolumens finanzieren. In den letzten Monaten hätten die Schlagzeilen um die kriselnde Signa zugenommen. Auch die EZB-Aufsichtsbehörden würden sich besorgt zeigen. Die Signa-Gruppe sei ein bedeutender Investor am Markt für Gewerbeimmobilien. Ein Sanierungsexperte habe die Führung der angeschlagenen Gruppe übernommen.

Der Kupferpreis sei am Freitag auf ein Zwei-Wochen-Tief gefallen (USD 8.063 pro Tonne). Neben den Zinserhöhungssorgen hätten das Industriemetall schwachen Konjunkturdaten belastet. Ölpreise hätten zum Wochenausklang von den Äußerungen des saudischen Energieministers profitiert, welcher auf eine weiterhin gesunde Nachfrage hingewiesen habe. Brent und WTI hätten jeweils um rund 2% angezogen. (13.11.2023/ac/a/m)





 
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