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Do, 28. Oktober 2021, 11:02 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank: Das Polen-Thema wird erst im kommenden Jahr entschieden - Aktienanalyse


21.09.21 14:18
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.

Bankenwerte wie die Commerzbank seien gestern aufgrund der Unsicherheiten hinsichtlich der Zukunft des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande in den Abwärtssog geraten. Am Dienstagmittag gehöre die Commerzbank in einem freundlichen Gesamtmarkt zu den Top-Gewinnern im MDAX. Eine Nachricht komme derweil aus Polen.

Für die Commerzbank werde es voraussichtlich erst im kommenden Jahr rechtliche Klarheit über die Belastungen durch Schweizer-Franken-Kredite der Tochter mBank in Polen geben, wie Reuters berichte. Die Commerzbank habe eigentlich auf einen Richterspruch im September gehofft - einen solchen werde es im Jahr 2021 allerdings nicht mehr geben. Das Oberste Gericht in Polen wolle das Wechselkursrisiko bei CHF-Krediten aufarbeiten und die mögliche Haftung bzw. den Haftungsumfang der Banken klären.

Hintergrund: Tausende polnische Kreditnehmer hätten vor vielen Jahren Hypotheken in Schweizer Währung aufgenommen, um von niedrigeren Zinsen in der Alpenrepublik zu profitieren. Der Franken habe sich jedoch gegenüber dem polnischen Zloty (PLN) verteuert, wodurch die Kosten für die Kunden gestiegen seien. Eine vierstellige Anzahl an polnischen Bürgern habe nun die Commerzbank-Tochter vor den Kadi gezogen - mit dem Ziel aus den Krediten herauszukommen.

Die zweitgrößte deutsche Privatbank habe 300 Mio. Euro dafür bereits zurückgestellt, im August habe man weitere 55 Mio. Euro draufgepackt. Zwischen der EU und Polen gebe es überdies einen heftigen Streit um die Justizreform der Regierung in Warschau, der auch Auswirkungen auf die höchstrichterliche Instanz in Polen habe.

Das Polen-Thema werde nun erst im kommenden Jahr entschieden. Wichtiger sei aktuell, wie es mit Evergrande weitergehe. In China sei heute (und auch gestern) Feiertag - am morgigen Mittwoch könnten hierzu frische Nachrichten kommen. "Der Aktionär" sei weiterhin von der Commerzbank überzeugt und sehe langfristiges Potenzial, dennoch sei - gerade in der aktuellen Situation - ein gutes Risiko-Management in Form einer Stopp-Marke wichtig. Anleger sollten daher den Exit-Kurs bei 4,80 Euro platzieren, so Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 21.09.2021)

Hinweis:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,249 EUR +3,63% (21.09.2021, 14:10)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,237 EUR +4,03% (21.09.2021, 13:55)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 30.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Commerzbank mit knapp 48.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,2 Milliarden Euro. (21.09.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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