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Mi, 1. Februar 2023, 0:42 Uhr

Die Börse geht in den Winterschlaf


30.11.22 09:51
Feingold-Research

Die gestern aus Deutschland niedriger als erwartet gemeldete Inflationsrate für den November haben die Anleger an der Frankfurter Börse, wenn überhaupt, nur mit einem Schulterzucken quittiert. Das dürfte drei Gründe haben: Zum einen sind zehn Prozent immer noch viel zu hoch und dauerhaft kaum tragbar für eine Volkswirtschaft wie Deutschland. Zum zweiten folgt heute die Teuerungsrate für die gesamte Eurozone, die für die Europäische Zentralbank die ausschlaggebendere für ihre Zinsentscheidungen ist. Und zum dritten hat der DAX in seiner Rally von über 22 Prozent in nur acht Wochen schon viel von diesen guten Nachrichten vorweggenommen, so dass man schon froh sein kann, wenn nicht nach den Fakten stärkere Gewinnmitnahmen einsetzen.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.



 


Neben den Inflationsdaten aus Europa sollte die Rede des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell um 19:30 Uhr fest im Terminkalender der Anleger stehen. Internationale Geldpolitik wird in Washington gemacht und deshalb geht es heute Abend nicht weniger als um die Frage, wann die Fed ihren Zinserhöhungszyklus beenden wird. Und da dürften die Investoren zwischen den Zeilen ganz genau lesen und hören, wie Powell die ersten entspannenden Signale von der Inflationsfront wertet. Macht für ihn die berühmte eine Schwalbe noch keinen Sommer, könnten auch viele Anleger wieder enttäuscht auf den Verkaufsknopf drücken.


 


Der ehemalige EZB-Präsident Trichet äußerte sich zur weiterhin rekordhohen Inflation und ist besorgt über die aktuelle Situation. Wenn auch zu spät, handele die Europäischen Zentralbank jetzt allerdings entschlossen, um die Inflation wieder unter Kontrolle zu bringen. Allerdings dürfte es seiner Ansicht nach drei Jahre dauern, bis wieder Preisstabilität im Euroraum herrscht. Für den Aktienmarkt nicht unbedingt eine gute Nachricht, denn das hieße auch, dass die EZB noch lange gegensteuern muss und ein Ende des Zinserhöhungszyklus in der Eurozone noch eine Weile auf sich warten lassen dürfte.



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