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BMW St

WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003

BMW-Aktie: Tempo bei Entwicklung von selbstfahrenden Autos gemacht - Aktienanalyse


05.07.16 07:21
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - BMW-Aktienanalyse der Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" nehmen die Aktie des Automobilherstellers BMW AG (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Gemeinsam mit dem Chiphersteller Intel und dem israelischen Kameratechnik-Spezialisten Mobileye wolle der Münchner Premiumhersteller bis 2021 selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. Am Freitag hätten die drei Unternehmen in München angekündigt, die Technik für hoch- und vollautonomes Fahren innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zur Serienreife zu entwickeln. Dabei wollten die drei Partner eine offene Plattform schaffen, um einen Standard für die Industrie zu setzen. So seien die Entwicklungen auch anderen Autoherstellern und Branchen zugänglich. In Kürze solle schon ein erster hochautomatisierter Prototyp vorgestellt werden. Bereits ab 2017 würden die Tests nach den derzeitigen Planungen auf autonome Fahrzeugflotten ausgeweitet.

Ziel der Zusammenarbeit sei die Entwicklung von technischen Anwendungen, die es dem Fahrer erlauben würden, nicht nur die Hände vom Lenkrad zu nehmen ("hands off"), sondern sogar die Augen ("eyes off") und die Aufmerksamkeit ("mind off") vom Straßenverkehr abzuwenden. Nach diesem Entwicklungsschritt wollten die Partner dann die Anwesenheit des Fahrers ("driver off") komplett überflüssig machen. Diese Möglichkeit für selbstfahrende Flotten solle bis 2021 erreicht werden und so komplett neue Geschäftsmodelle für die digital vernetzte Welt schaffen.

Dass die Realität womöglich nicht ganz so problemlos funktioniere,habe die aktuelle Meldung über einen tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto des Herstellers Tesla gezeigt. Wie die US-Verkehrsaufsicht NHTSA mitgeteilt habe, sei bereits Anfang Mai der Fahrer eines Tesla-Elektroautos ums Leben gekommen, als sein Wagen vom Typ Modell S auf Autopilot geschaltet sei.

In der Mitteilung von BMW, Mobileye und Intel zur Präsentation habe es deshalb nicht umsonst geheißen, dass der Weg zum vollautonomen Fahren komplex sei. Der Münchner Autobauer wolle die Technik in seinem neuen Modell der i-Familie einsetzen, das 2021 auf den Markt kommen solle. Es werde dann der Ausgangspunkt für Flotten von vollautonomen Fahrzeugen sein, die auf der Autobahn und auch in der Stadt das sogenannte Ridesharing ermöglichen würden, bei dem der Kunde von einem Roboterauto gefahren werde.

Intel-Chef Brian Krzanich habe auch bei der Präsentation in München betont, dass hochautonome Autos "ein starkes und verlässliches elektronisches Gehirn" bräuchten, um durch den Verkehr manövrieren und Unfälle vermeiden zu können. BMW arbeite schon lange mit dem weltgrößten Chiphersteller zusammen und sei seit dem Start der ersten Sensorgeneration 2007 Kunde der israelischen Softwarefi rma Mobileye. Nach der jüngsten Aufstockung auf eine volle Position bei BMW liege der durchschnittliche Einstandspreis der laufenden Empfehlung der Aktienexperten bei 73,43 Euro. Aktuell lägen sie mit 9,46 Prozent im Minus.

Kurzfristig behalten wir uns die Platzierung einer Stop-Loss-Absicherung vor, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Tagesdienst" in einer aktuellen BMW-Aktienanalyse. (Ausgabe 100 vom 04.07.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze BMW-Aktie:

Xetra-Aktienkurs BMW-Aktie:
66,79 EUR -1,48% (04.07.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs BMW-Aktie:
67,126 EUR -0,92% (04.07.2016, 22:25)

ISIN BMW-Aktie:
DE0005190003

WKN BMW-Aktie:
519000

Eurex Optionskürzel BMW-Aktienoption:
BMWF

Ticker-Symbol BMW-Aktie:
BMW

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BMW-Aktie:
BAMXF

Kurzprofil BMW AG:

Die BMW Group (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt BMW 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2015 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,247 Millionen Automobilen und rund 137.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2014 belief sich auf rund 8,71 Mrd. Euro, der Umsatz auf 80,40 Mrd. Euro. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte BMW weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (05.07.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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