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Fr, 2. Dezember 2022, 10:57 Uhr

Anleger meiden weiter deutsche Aktien


23.09.22 10:34
Feingold-Research

Am deutschen Aktienmarkt geht es auch zum Start in den letzten Handelstag der Woche abwärts. Wenn sich nun noch wie so oft vor einem Wochenende einige Anleger von ihren Positionen trennen, um Risiko aus dem Depot zu nehmen, dürfte das Jahrestief im DAX bei knapp unter 12.400 Punkten zur Disposition stehen. Fällt es, droht dem Markt ein schwarzer Montag und eine weitere trübe nächste Handelswoche. Es fehlen einfach die Käufer im Markt, die mittel- bis langfristig Engagements eingehen, der Handel wird aktuell nur von kurzfristigen Playern bestimmt. Zu stark wiegen weiterhin die Sorgen aus Zinsen, Inflation und der drohenden Energiekrise. Auch die hohe Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa ist ein Argument für viele Investoren, ihr Kapital in den USA anzulegen.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


In Sachen Verstaatlichung des Energieversorgers Uniper werden nun erste Kosten für den Staat bekannt. Allein die eigentliche Übernahme dürfte bis zu 30 Milliarden Euro kosten, für den laufenden Betrieb werden weitere Milliarden auflaufen. Das Problem ist, dass der Staat den Konzern am Leben halten muss, da ohne Uniper die energetische Infrastruktur lahmgelegt ist. Auch ein anderer Gasimporteur steht unter Beobachtung, ob hier ebenfalls eine Staatsübernahme nötig ist. Gazprom Germania wurde jüngst unter Treuhandverwaltung genommen, da es trotz Importverbot weiter russisches Gas durchleitete. Irgendwann dürfte der Staat all diese Kosten auf die Bürger abwälzen in Form von direkten oder indirekten Steuererhöhungen. Der finanzielle Druck auf alle Beteiligten steigt weiter.



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