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Fr, 2. Dezember 2022, 21:25 Uhr

Weltwirtschaft gute fundamentale Lage


06.09.07 16:11
PEH Wertpapier

München (aktiencheck.de AG) - Die jüngsten Turbulenzen an den internationalen Börsen, ausgelöst durch die Krise von nachrangigen Immobilienkrediten in den USA, nehmen die Experten von PEH Wertpapier zum Anlass, ihre Sicht der Lage und der möglichen zukünftigen Entwicklung zu schildern.

Die Medien hätten darüber schon hinreichend berichtet. Letztlich habe der Zahlungsausfall vieler Immobilienbesitzer in den Vereinigten Staaten zu einem Dominoeffekt geführt, da diese Kredite in Pakete zusammengefasst und als fremdfinanziertes Anlagepaket an verschiedene Banken verkauft worden seien.

Durch die kurzfristig gestiegenen Zinsen seien immer mehr Zahlungsausfälle aufgetreten, die bis heute das weltweite Finanzsystem ins Schwanken gebracht hätten. Die Notenbanken hätten rechtzeitig und umsichtig mit der Bereitstellung von ausreichend Liquidität reagiert. Das ganze Ausmaß sei per heute noch nicht absehbar. Man denke aber nicht an eine Verschärfung oder gar an einen globalen Zusammenbruch.

Das Kredo der Experten in der Verwaltung von Vermögen sei seit jeher alle möglichen Risiken soweit möglich zu berücksichtigen und die langfristigen Ziele ihrer Kunden zu erreichen. Dabei würden sie aktiv vorgehen, d.h. sie würden die Aktien- und Rentenquote bei Bedarf senken und erhöhen und würden die Risiken begrenzen. Diese Vorgehensweise habe sich nicht nur diesmal bewährt. Trotzdem könnten sie sich auch dem Marktgeschehen nicht gänzlich entziehen.

In ihrer Fondsvermögensverwaltung base-, mixx- und maxxPLUS und in ihren Premium-Depots hätten die Experten von PEH Wertpapier die Aktienquote über das Engagement im PEH Empire prozentual gewichtet zurückgeführt.

Die Senkung des Diskontsatzes durch die amerikanische Notenbank habe den Märkten die Gelegenheit für eine Verschnaufpause geboten. Neue negative Meldungen über Zahlungsausfälle und Bankpleiten könnten aber jederzeit zu weiteren Irritationen führen. Die fundamentale Lage der Weltwirtschaft sei gut bis sehr gut. Eine negative Rückkopplung der Finanzkrise auf das Wachstum lasse sich per heute nur schätzen. Positiv finde man die Auflösung der so genannten "carry trades", also das Verschulden in preiswerten Zinsmärkten (Japanischer Yen) und die Veranlagung in höher, bzw. hochverzinslichen Märkten.

Auch bei Übernahmen und Fusionen kehre eine wünschenswerte Beruhigung ein. Insgesamt würden die Experten diese Entwicklung begrüßen, da sie zu einer Normalität der Finanzmärkte führe. Die Übertreibungen würden abgebaut und Realität, Fakten und Ratio würden zurückkehren. Große Korrekturen hätten in der Regel immer bei hoch bewerteten Aktienmärkten stattgefunden. Aktuell sei man sehr günstig bewertet. (06.09.2007/ac/a/m)