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So, 29. Januar 2023, 13:08 Uhr

Dow Jones Industrial Average

WKN: 969420 / ISIN: US2605661048

Wall Street gibt den Takt vor


17.11.11 11:10
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - "Die Wall Street gibt den Takt vor" - eine Börsenfloskel, die bis Anfang des Jahres unter Redakteuren und Analysten eigentlich immer gern genommen wurde, weil sie auch Bestand hatte, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Doch in Zeiten einer scheinbar ausweglosen Euro-Schuldenkrise würden dann solche Aussagen auch nicht mehr stimmen. Denn:

Wäre es so, würden wir uns in Deutschland mehr auf die Börse im eigentlichen Sinne konzentrieren (beispielsweise auf die Quartalszahlen der letzten Wochen), als auf die täglichen Spekulationen und Nachrichten seitens der europäischen (Anleihen-)Politik, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Trader sollten daher einmal über den großen Atlantik, an die Wall Street schauen:

Dort habe es zuletzt eigentlich ganz gute Konjunkturdaten gegeben. Unter anderem der viel beachtete Empire-State-Index, der von minus 8,5 Punkten im Oktober auf plus 0,6 Punkte im November geklettert sei, während Volkswirte mit minus 0,2 Punkten gerechnet hätten. Oder die wichtigen US-Einzelhändler-Umsätze, die im Oktober unerwartet stark gestiegen seien. Die Amerikaner scheinen sich wieder aufzurappeln. Zu erkennen sei das auch bei den US-Indices. Da können wir nur ganz neidisch auf Dow Jones und NASDAQ 100 blicken, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Im Detail:

Der Dow Jones notiere weiterhin oberhalb der Haltezone von 11.700. Die 12.000er-Marke habe man aber noch nicht nachhaltig nehmen können, der Index zeige sich aber technisch weiterhin klar positiv. Während der Dow Jones zum Jahreshoch gerade einmal knapp 7% entfernt sei, müsse der DAX satte 29% aufsatteln, um dies zu erreichen.

Zum Allzeithoch habe der Dow einen Abstand von 17,10%, der DAX über 37%! Im Performance-Vergleich zum DAX gehe der Old-Economy-Index der Amerikaner klar als Sieger hervor. Bisherige Jahresperformance des Dow Jones seien immerhin 4,5%, der DAX komme auf ein Minus von 14,9%.

Das gleiche Bild auch bei den Technologie-Indices. Der NASDAQ 100 übertrumpft unseren TecDAX bei weitem, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Hier stehe ein bisheriges Jahresplus von 6,7% (NASDAQ 100) einem Minus von über 19% (TecDAX) gegenüber.

Was sei nun die Konsequenz aus diesem Performance-Vergleich? Für die Experten als DAX-Trader eine ganz einfache:

"Zum einen die Tatsache, dass wir in den deutschen Indices noch jede Menge Aufholpotenzial für die kommenden Monate haben werden. Zum anderen die Erkenntnis, dass wir als Trader trotz der volatilen Märkte hierzulande und einer negativen Performance unserer Indices immer eine Möglichkeit haben, Gewinne im Depot zu realisieren. Denn wir arbeiten mit Derivaten. Das lässt uns Trading-Chancen schön hebeln. Egal in welche Richtung", so die Experten vom "DAX-Ausblick". (17.11.2011/ac/a/m)





 
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