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So, 27. November 2022, 14:12 Uhr

Viridax Corp. Registered Shares o.N.

WKN: A1C5X0 / ISIN: CA92823Y1079

Viridax super aussichtsreiches Biotech-Unternehmen


20.09.10 09:47
sunday-market

Bodenheim (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "sunday-market" ist die Viridax-Aktie kurzfristig ganz klar kaufenswert.

Mit der Viridax Corporation würden die Experten heute über ein junges, super aussichtsreiches Biotech-Unternehmen berichten. Die Gesellschaft spezialisiere sich auf die Entwicklung neuer Medikamente für die Behandlung von Staphylococcus aureus (MRSA) und anderen von Staphylokokken-Erregern ausgelösten Atemwegserkrankungen.

Staphylococcus aureus sei der häufigste Verursacher nosokomialer Infektionen und zeichne für etwa 40% dieser Krankenhausinfektionen verantwortlich. Das Bakterium werde normalerweise von Mensch zu Mensch übertragen und verbreite sich durch Kontakt mit dem Sekret von Hautwunden, der Nase, respektive über die Hände. Symptome von Infektionen durch Staphylococcus aureus würden von leichten Hautinfektionen bis zu schwerwiegenden und manchmal sogar tödlichen Erkrankungen wie Infektionen des Blutkreislaufes, der Knochen, des Herzens oder anderer Organe reichen.

Krankenhausinfektionen seien weltweit einer der Hauptgründe für schwere Erkrankungen und Todesfälle. In Industrieländern resultiere daraus eine jährliche finanzielle Belastung von mehr als 20 Milliarden Dollar. Allein in den USA und Europa würden sich jährlich etwa 4 Millionen Menschen infizieren; 200.000 davon würden sterben. Die Zahl der nosokomialen Infektionen, die durch medizinische Eingriffe hervorgerufen würden, steige stetig. Nicht zuletzt, weil die Bakterien, die in Krankenhäusern auftreten würden, gegen die meisten Antibiotika resistent seien. Eine gezielte Behandlung dieser Erkrankungen gestalte sich deshalb immer schwieriger.

Die an der Wiener Börse notierte Intercell arbeite beispielsweise an einem Impfstoff gegen diese Krankheit. Der Markt habe ein Potenzial von mehreren Milliarden Euro. Partner bei Intercell für diesen Impfstoff sei der amerikanische Pharmakonzern Merck & Co. (ISIN US5893311077 / WKN 851719).

Viridax konzentriere sich bei seiner Forschung nicht auf Impfstoffe, sondern auf die Entwicklung sicherer, wirksamer und erschwinglicher Behandlungsalternativen zu herkömmlichen Antibiotika. Diese Woche habe das Unternehmen erste Erfolge verzeichnet, indem die erfolgreiche Identifizierung des ersten Produktkandidaten, eines Bakteriophagen, bekannt gegeben worden sei. Auch die ersten vorklinischen Tests des entwickelten Bakteriophagen sollten inzwischen abgeschlossen sein. Bakteriophagen, auch als "Bakterienfresser" bekannt, seien Viren, die auf Bakterien als Wirtszellen spezialisiert seien. Viridax habe diese erstmals bei einer methicillinresistenten bakteriellen Infektion mit Staphylococcus aureus eingesetzt.

Im Vergleich zu Antibiotika zeige der Behandlungsansatz von Viridax entscheidende Vorteile auf. Werde ein eigens identifizierter und gezüchteter Phage in einen Infektionsherd eingebracht, nehme die Zahl der Phagen so lange zu, wie zu vernichte Bakterien vorhanden seien. Seien alle Bakterien vernichtet, lasse die Wirkung des Phagen nach. Die Phagenzellen würden anschließend auf natürlichem Wege über das Immunsystem ausgeschieden.

Wie der Vorstandsvorsitzende Honour mitteile, erfolge die Herstellung und Erprobung des ersten Bakteriophagen-Produkts in "enger Übereinstimmung mit den Vorgaben der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA, um die Zulassung durch die US- sowie internationale Behörden zu gewährleisten".

Gelinge es dem Unternehmen, eine kostengünstigere und wirksamere Behandlungsmethode zu entwickeln, würde sich Viridax ein Massen- und Milliardenmarkt erschließen. Der Kurs der Aktie werde sodann explodieren.

Der Hauptgrund für den Kauf zugegeben, die Story höre sich interessant an, vielleicht sogar etwas besser als die meisten der anderen tausend Biotechstories. Bei der Kaufentscheidung der Experten sei es jedoch hauptsächlich auf etwas ganz anderes angekommen. Viridax sei erst seit ein paar Tagen an der Börse notiert. Die Firma sei daher kaum bekannt und dürfte in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt von der Presse als auch Investoren entdeckt werden.

Wie bei den meisten Aktien, welche frisch an den Markt gekommen seien, werde auch Viridax durch Marketingaktionen für eine erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750), Air Berlin, oder eben solche kleinen Werte: Der Bekanntheitsgrad der Aktie müsse gesteigert werden. Die Besonderheit für die Experten: Sie seien die Ersten, die über den Wert berichten würden, somit quasi die Ersten in der Nahrungskette. Wie man höre, seien solche Aktionen bereits konkret geplant.

Für ihr Musterdepot im "sunday-market" hätten die Experten eine 1. Tranche von Viridax bei einem Kurs von 1,10 Euro gekauft. Sie würden planen diese Position auszubauen.

Die Viridax-Aktie ist aus genannten Gründen kurzfristig ganz klar kaufenswert, so die Experten von "sunday-market". Den Stoppkurs sehe man bei 0,90 Euro. (Ausgabe 431 vom 19.09.2010) (20.09.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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