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Do, 18. August 2022, 10:25 Uhr

Vita 34

WKN: A0BL84 / ISIN: DE000A0BL849

VITA 34 nachhaltiges Geschäftsmodell


15.09.10 15:11
Der Börsendienst

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" raten die VITA 34-Aktie zu kaufen.

Als große Wachstumsstory an der Börse gestartet, habe VITA 34 International AG bislang noch nicht richtig überzeugen können. Betrachte man die Aktie jedoch heute aus Value-Perspektive, so dürfte sich ein Neueinstieg lohnen.

VITA 34 sei Deutschlands älteste und größte Nabelschnurblutbank. Bei der Geburt eines Kindes würden die Eltern Nabelschnurblut entnehmen lassen, welches in der Folge bei VITA 34 eingelagert werde. Sollte es dann zu einem Krankheitsfall beim Kind oder einem Familienangehörigen kommen, stehe das Blut innerhalb weniger Stunden zur Verfügung.

Nabelschnurblut habe laut Medizinern den besonderen Vorteil, dass es besonders viele Stammzellen enthalte, die gleichzeitig auch noch gesünder und ohne jeglichen Virenbefall seien. Äußerst hilfreich sei der Einsatz von Stammzellen beispielsweise bei Hirnschäden oder bei der Herstellung von Herzklappen.

Solche Stammzellentransplantationen seien grundsätzlich nichts Neues und die Zellen würden im Normalfall aus Knochenmark gewonnen. Dieses sei jedoch nicht immer unmittelbar bzw. nur in schlechter Qualität verfügbar. Ein Kunde zahle nun für die Entnahme eine einmalige Gebühr in Höhe von etwa 2.000 bis 2.500 Euro an VITA 34, sowie eine jährliche Gebühr von rund 40 Euro. Damit die Verfügbarkeit lebenslang garantiert werden könne, hätten die Leipziger sich sozusagen "vor dem Insolvenzfall versichert", so dass bei Zahlungsschwierigkeiten eine Versicherung für die Lagerung einspringen würde.

Doch dies dürfte mehr ein Marketinginstrument sein, denn dem Unternehmen gehe es rundum gut. Zum Halbjahr habe man den Umsatz um fast 10% auf 7,6 Mio. Euro steigern können. Auf Gesamtjahressicht würden die Experten mit einem Umsatz von rund 17 Mio. Euro rechnen, der in den Folgejahren - getrieben auch durch Übernahmen wie zuletzt der spanischen Nabelschnurblutbank Secuvita - in den Bereich von 20 Mio. Euro laufen dürfte.

Als Gewinn seien zum Halbjahr 0,2 Mio. Euro ausgewiesen worden, auf Gesamtjahressicht würden die Experten diesen bei rund 0,7 Mio. Euro bzw. 0,28 Euro je Aktie sehen. Durch die Umsatzsteigerung sollte der Gewinn dann in der Folge deutlich überproportional steigen, da die Leipziger eine EBIT-Marge im zweistelligen Bereich anpeilen würden. Ein Ergebnis pro Aktie von 50 Cent scheine daher in 2012 durchaus machbar, das Ergebnis sollte aufgrund des Geschäftsmodells äußerst nachhaltig sein.

Auch der Chart verspreche für einen Einstieg auf aktuellem Niveau ein sehr attraktives Chancen/Risiko-Verhältnis. Seit Sommer vergangenen Jahres habe sich eine feste Unterstützungszone gebildet, die insgesamt einen leicht ansteigenden Charakter verzeichne. Als Stopp-Kurs biete sich daher der Bereich von 4,25 Euro an, wodurch das Verlustrisiko bei vertretbaren rund 10% liege. Nach oben liege das erste technische Kursziel bei 6 Euro, in der Folge dann bei älteren Widerständen im Bereich von 7 Euro.

VITA 34 habe ein nachhaltiges Geschäftsmodell und dürfte in der Zukunft attraktive Cashflows liefern.

Die Experten von "Der Börsendienst" raten daher zum Kauf der VITA 34-Aktie mit einem Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten von 7 Euro. (Ausgabe 19 vom 15.09.2010) (15.09.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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