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Mo, 26. September 2022, 2:18 Uhr

VDAX: technische Analyse, die große Nervosität ist erst einmal weg


14.08.12 10:52
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Der Wochenauftakt war wohl nicht gerade das, was wir erwartet haben. Fakt ist jedoch, dass die "große Nervosität" aus dem Markt erst einmal heraus ist, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Das signalisiere der VDAX (ISIN DE000A0DMX99/ WKN A0DMX9)-News, der in den Bereich von 20%-Punkten zurückgefallen sei. Der so genannten "Angstindex".

Das sei sehr interessant, denn: Der DAX-Volatilitätsindex gebe schließlich Aufschluss darüber, wie hoch die aktuell von den Händlern des Terminmarkts erwartete Schwankungsbreite (implizite Volatilität) in den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)-Optionspreisen sei. Während ein niedriges Indexniveau für geringe Preisausschläge spreche, stehe ein hoher Wert für starke Kursveränderungen. Obwohl der Index keine Aussage über die Marktrichtung gebe, seien hohe VDAX-Werte meist in panischen Börsenzeiten zu beobachten.

Deshalb werde der VDAX eben auch als "Angstindex" bezeichnet. Zur Kalkulation des Laufzeit-unabhängigen VDAX würden an der Eurex handelbare DAX-Optionen mit maximalen Laufzeiten von zwei Jahren und Restlaufzeiten von 45 Tagen herangezogen. Die Ergebnisse würden einmal täglich um 17:45 Uhr (MEZ) bekannt gegeben. Die Berechnungsgrundlage sei das Optionspreismodell von Black & Scholes von 1973 bzw. eine Modifikation von Black aus dem Jahr 1976. Nach dieser Formel berechne die Deutsche Börse AG den VDAX seit dem 14. Juli 1997. Eine Rückrechnung von Tageswerten zum VDAX existiere seit dem 2. Januar 1992.

Wie gesagt, dieser VDAX sei derzeit eben in der Region um 20%-Punkte. Sei das nun ein Grund zur Freude? Generell ja, denn Aufwärtstrends würden von einer niedrigen Schwankungsbreite begleitet, während die Marktteilnehmer in Abwärtsbewegungen nervöser würden. In diesem Jahr seien VDAX-New-Notierungen von unter 20 allerdings keine guten Vorboten geworden, da kurz darauf markante Hochpunkte markiert worden seien.

Und eines auch gesagt: Aufschluss, wie es weiter gehen könne, gebe der VDAX-New allerdings auch nicht. Aber: Hellhörig sollten Long-Trader werden, wenn sich die Kurse wieder der kritischen 30er-Marke nähern, Sebastian Hoffmann vom "DAX-Ausblick". (14.08.2012/ac/a/m)





 
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