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Mi, 21. Februar 2024, 13:49 Uhr

Rohstoffmärkte mit Kurssteigerungen


10.04.06 09:37
iWatch

Die Kurssteigerungen an den Rohstoffmärkten haben sich auch in diesem Berichtswochenverlauf fortgesetzt, so Uwe Raab von "iWatch".

Die Kupferpreise hätten mit Kursen oberhalb der Marke von 5.850 US-Dollar je Tonne abermals neue Allzeithöchststände erklommen. Der Ölpreis notiere mit Kursen von knapp oberhalb der Marke von 69 US-Dollar je Barrel, gemessen am WTI-Future für leichtes Heizöl, so hoch wie Anfang September 2005 nicht mehr, als die Wirbelstürme Rita und Katrina im Südosten der USA für Notierungen von bis zu 70,95 US-Dollar je Barrel gesorgt hätten.

Die Edelmetallpreise hätten erneut Mehrjahreshöchststände markiert und hätten hierbei optische Hürden übersprungen. Gold habe erstmals seit 1981 oberhalb der Marke von 600 US-Dollar je Feinunze und damit auf dem höchsten Niveau seit 25 Jahren notiert. Das Allzeithoch habe hier am 31. Januar bei 851 US-Dollar je Feinunze gelegen. Unterstelle man nun eine Inflationsrate von zwei bis drei Prozent so komme man auf ein inflationsbereinigtes Allzeithoch von über 1.500 US-Dollar je Feinunze Gold. Bis dahin sei es noch ein weiter Weg, aber der Goldpreis schicke sich eindeutig an, in die Handelsspanne zwischen 600 und 700 US-Dollar hineinzulaufen.

Der Silberpreis wolle sich ebenfalls nicht lumpen lassen und habe in der Berichtswoche die Marke von 12 US-Dollar je Feinunze überwunden, welche letztmals im Jahre 1984, also vor 22 Jahren gesehen worden sei. Auch hier dürfte die Aufwärtsentwicklung eine Fortsetzung finden, ja sogar nochmals deutlich an Dynamik hinzugewinnen. Diese Erwartungshaltung dürfte auch den Kursen des mittlerweile rohstofflastigen Depots zupass laufen. Mit Barrick Gold, Coeur d´Alene Mines, Hecla Mining und Royal Gold seien mittlerweile vier Unternehmen vertreten, die unmittelbar von steigenden Edelmetallpreisen profitieren würden. Hinzu komme noch ein Hebelzertifikat, welches direkt an den Goldpreis gekoppelt sei.

Die Aktien von Cano Petroleum, Chesapeake Energy, Chevron und Transmeridian Exploration seien Titel, die von hohen Gas- und Ölpreisen partizipieren würden. Die Titel von Dell und Intel würden die Positionierung im Hinblick auf eine Turnaround-Situation darstellen, während Cisco Systems und Siemens bereits ins Laufen gekommen seien. Die Titel der Allianz und ein DAX-Zertifikat würden seit der Aufnahme im Depot durch stetige Kurszuwächse überzeugen.

Die Situation scheine günstig, dass auch der breite Aktienmarkt in den USA in Bälde deutlich an Fahrt aufnehme. Der voraussichtlich in wenigen Wochen auslaufende Zinserhöhungszyklus in den USA und flankierende Unternehmens-Ergebnisse von der beginnenden Berichtssaison dürften gute Katalysatoren für diese Prognose sein. Zudem könnte die charttechnische Ausgangslage der breiten US-Indices ein weiteres Argument für Kurssteigerungen sein.

Der NASDAQ Composite- und der S&P 500-Index hätten im Berichtswochenverlauf jeweils neue 5-Jahres-Höchststände markieren können. Doch noch fehle die Dynamik der Aufwärtsbewegung, die allerdings in Bälde generiert werden könne. Die Spielverderber seien unverändert die anhaltend hohen Energiepreise und die unsichere geopolitische Lage im Hinblick auf dem Iran.





 
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