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Sa, 1. Oktober 2022, 20:08 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Risikomanagement beim DAX-Traden


15.03.12 11:56
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Es geht weiter heiß her am Aktienmarkt und im DAX, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Als Trader sei man dementsprechend vielleicht sehr aktiv in diesen Tagen - und daher sollte jeder sein persönliches Risikomanagement im Griff haben. Ein Abonnent des "DAX-Premium-Traders" habe den Experten gefragt, in wie weit denn wirklich Stopp-Loss-Marken von Nöten wären, und ob nicht doch bei einem volatilen Markt es besser wäre, ohne diese zu traden.

Ihre klare Antwort an ihn habe gelautet: Wer professionell traden wolle, der sollte auch ein ebenso professionelles Risikomanagement haben. Und da würden Absicherungsmarken einfach dazu gehören. Generell könne man diese folgendermaßen umsetzen: Stopps einzelner Positionen würden immer aufgrund der charttechnischen Situation festgelegt. Um Verluste zu begrenzen oder bereits aufgelaufene Gewinne zu sichern, sollten Stopp-Loss-Marken im Verlauf einer Aufwärtsbewegung konsequent nachgezogen werden. Der systematische Einsatz von Stopp-Kursen zähle sicherlich zu den wichtigsten Strategien der Risikobegrenzung.

Die Experten würden dieses an einem praktischen Beispiel veranschaulichen wollen. Vergangenen Donnerstag hätten sie ihren "DAX-Premium"-Lesern folgende Eilmitteilung geschrieben:

Gewinnsicherung für MDAX-Puts ausgeführt

"Mit kräftigen Aufschlägen sind die deutschen Indices in den Donnerstagshandel gestartet. Der MDAX verbessert sich in den ersten Minuten um 1,44% auf 10.254 Punkte, wodurch unser Sicherheitsstopp für 1.000 MDAX-Puts DE8ZG2 ausgelöst wurde. Wir trennen uns von dem Engagement mit einem Gewinn von 20%."

Die betreffende Position habe einen Tag zuvor schon über 30% im Plus gelegen. Die starke Eröffnung der Märkte habe dann den Stopp ausgelöst. Natürlich könne man sagen "laufen lassen, die Märkte sind trotz der Zugewinne charttechnisch angeschlagen". Aber das wäre unnötiges Risiko eingehen und kein Management des selbigen. Als Trader wolle man Geld verdienen. Mit einer klaren Strategie und nicht mit "hoffen auf…".

Man könnte also als Trader stets im Hinterkopf behalten: Die Hebelwirkung von Derivaten eröffne zwar schon mit kleinen Einsätzen große Gewinnchancen in beide Richtungen, doch sollte das Chance/Risiko-Verhältnis so bleiben, dass mögliche Verluste dem Depot nur kleine Einbußen bringen würden. (15.03.2012/ac/a/m)





 
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