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Mo, 8. August 2022, 15:42 Uhr

Pure Biogas Solutions

WKN: A1C10F / ISIN: GB00B3W0RM97

Pure Biogas staatlich garantiertes Geschäft


15.11.10 12:30
sunday-market

Bodenheim (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "sunday-market" ist die Aktie von Pure Biogas ein klarer Kauf.

Die Experten hätten eine neue Aktie entdeckt. Das Hamburger Unternehmen stamme aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und setze den Fokus auf den Bereich Biogas. Ein Investment im Bereich Biogas erscheine äußerst aussichtsreich. Unternehmen wie zum Beispiel die VERBIO AG (ISIN DE000A0JL9W6 / WKN A0JL9W) erwarte in diesem Standbein in den nächsten Jahren signifikante Gewinne. Durch den Aufbau von Biogasanlagen mit einem Volumen von mehr als 120 Megawatt könnten in drei Jahren allein aus den Biogasaktivitäten ca. 30 Millionen Euro operativer Gewinn eingefahren werden.

Ebenfalls mit Biogas verdiene die Biogas Nord AG (ISIN DE000A0HHE20 / WKN A0HHE2) inzwischen wieder Geld, die eigentlich schon längst pleite gewesen sei, aber dann doch gerettet worden sei, und auch KTG Agrar erwirtschafte sehr gute Cashflows dank eigener Biogasanlagen. Die genannten Unternehmen seien etabliert und hätten sich in den letzten Monaten gesund entwickelt. Höchste Zeit, einen Blick auf andere aussichtsreiche Gesellschaften aus diesem Sektor zu richten.

Die Grundlage der soliden Profite im Biogassektor sei eine Richtlinie der EU. Das wichtigste Ziel der Vorgabe sei die Erhöhung des Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien. Für die Mitgliedsstaaten in der EU sei die Richtlinie eine verbindliche Vorgabe, die entsprechend durch Förderprogramme umgesetzt würden. Dank der Mitgliedstaaten würden sodann diverse Energieerzeuger massiv gepuscht. Vielversprechend sei unter diesem Aspekt insbesondere Biogas, eine brennbare Mischung von Gasen, die von Mikroorganismen produziert würden, wenn Dung oder andere biologische Abfallprodukte in geschlossenen Behältern in der Abwesenheit von Sauerstoff fermentiert würden.

Im Allgemeinen bestehe Biogas zu rund 60% aus Methan und zu 35% aus Kohlenstoffdioxid sowie geringen Mengen von Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, Kohlenstoffmonoxid und Stickstoff. Biogas könne sodann zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt und verbrannt werden, um Wärme zu erzeugen. Die nicht verbrauchte Energie werde in das lokale Netz verkauft oder könne auch an Versorger verkauft werden. Die hohen Einspeisevergütungen würden den entsprechenden Unternehmen eine stetige und verlässliche Einkommensquelle verschaffen. Super planbare Cashflows. Das mache ein Investment für Anleger sehr attraktiv.

Bei der Neuentdeckung der Experten handle es sich um die Firma Pure Biogas Solutions. Es handle sich rechtlich um eine englische Firma. Der Hauptsitz befinde sich in Hamburg. Das Unternehmen habe sich enge Beziehungen zu führenden Zulieferern der Biogasbranche entwickelt. Darunter die MT-Energie Biogas Technologies. Die Storimpex Gruppe habe mit dieser Firma für ein exklusives Vertriebskonzept entschieden und besitze nunmehr eine exklusive Handelslizenz für Biogasanlagen von MT für die Regionen Lettland & Litauen, Kroatien und Teile Polens. Partner von Pure Biogas Solutions sei die Storimpex, die sich um die technische Planung, Beschaffung und Konstruktion der Anlagen kümmere. Pure Biogas kaufe sodann schlüsselfertige Anlagen und müsse sich keine Sorgen um deren Bau machen.

Der Betrieb agiere als Generalunternehmer für Pure Biogas und könne bereits diverse Referenz-Anlagen und Projekte in Lettland und Deutschland vorweisen. Das Unternehmen wolle zusätzlich noch bei Blockheizkraftwerken mitmischen und setze konzeptionell auf Anlagen bei 2 Megawatt mit jeweils 4500 Kilowattstunde Blockheizkraftwerke, um die gewünschte Leistung zu erzielen.

Ziel der Pure Biogas Solutions sei, mit einem Projektinvestment in Lettland Vollgas zu geben. Lettland gehöre zu den EU-Ländern, deren lokale Kraftwerke die inländischen Elektrizitätsbedürfnisse nicht erfüllen könnten. Die baltische Regierung sei zudem von Erdgasimporten abhängig. Geplant sei eine lokale Energieversorgung durch eine steigende Nutzung von erneuerbaren Energien und insbesondere von Biogas aufzubauen. Die Bereitschaft von Lettland, mit ausländischen Partnern zusammenzuarbeiten, sei aufgrund der Schätzung des Know-hows sehr hoch. Es herrsche großes Potenzial sowohl zur Biogaserzeugung in landwirtschaftlichen Anlagen als auch zur Biogasveredelung von Klärschlamm oder Deponiegas. Landwirtschaftliche Flächen, auf denen zum Beispiel Nahrungsmittel nicht in ausreichender Qualität oder Wirtschaftlichkeit für den Weltmarkt produziert werden könnten, würden sich aber hervorragend für den Anbau von Biomasse eignen.

Ebenso wie zahlreiche andere europäische Länder nehme auch Lettland seit 2005 am europäischen Emissionshandel teil. Durch den Bau neuer Biogas-Anlagen könnten die Methangas-Emissionen gemindert und die entsprechenden Emissionsrechte gehandelt oder Emissionsgutschriften erworben werden. Das Land sei wie erwähnt auf den Import fossiler Brennstoffe aus Russland und Polen, sowie auf Stromimporte aus den baltischen Nachbarstaaten angewiesen. Die Regierung möchte in Zukunft die Importabhängigkeit reduzieren und sei, bedingt durch den Wegfall von Stromlieferungen aus den baltischen Staaten in naher Zukunft, sogar gezwungen, zumindest im Bereich der Stromerzeugung die eigenen Kapazitäten zügig auszubauen.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Lettland würden Anlagern sodann langfristige Sicherheit und auch hohe Renditen bieten. Nach eigenen Angaben der Geschäftsführung biete Lettland eine solide Basis und ein sehr gutes Umfeld für Investoren, um langfristig solide Renditen erzielen zu können. "Im Bereich Biogas ist das mögliche Volumen begrenzt und wir können als einer von wenigen Anbietern weitere Projekte umzusetzen, da uns die Genehmigungen bereits vorliegen. Wir können bereits Referenzen und exzellente Kooperationspartner in dem Land vorweisen", so der Vorstand in einer Präsentation. Besonders sexy sei die Einspeisevergütung, die für Biogas bezahlt werde. Sie belaufe sich aktuell auf 18 bis 22 Cent je Kilowattstunde.

Ein Projekt der Gesellschaft sei die Anlage Conatus Bioenergy, welches in Graudini in der Region Madonas im Nordosten Lettlands liege. Die Biogasanlage von MT/Aggretech liege in einem ländlichen Gebiet mit mehreren Bezugsquellen für Abfallstoffe. Der Betrieb erfolge aus einer Kombination aus Glycerin und Abfällen der nahe gelegenen Alkoholproduktionsstätten. Die Abfallstoffe würden in 2, 26 mal 8 Meter großen Gärbehältern verarbeitet und der Biogasausstoß werde gesammelt und genutzt, um 4 Blockheizkraftwerke Aggretech-Generatoren mit einer Leistung von 500 Kilowatt zu betreiben.

Geplant sei eine Betriebsdauer der Anlage von 20 Jahren. Die Elektrizität werde mit einer garantierten Mindestvergütung von 0,1895 Euro pro Kilowattstunde in den ersten 10 und von 0.1516 Euro pro Kilowattstunde in den Jahren 11 bis 20 verkauft. Insgesamt seien in dieses Projekt 7,5 Millionen Euro investiert worden und es werde eine Rendite von 143% nach Steuern über einen Zeitraum von 20 Jahren erwartet. Das Geschäft mit Biogas könne also sehr rentabel sein.

Richtig sexy werde die Story aber vor dem Hintergrund, dass Pure Biogas Solutions nunmehr über 10 bereits vollständig genehmigte Standorte verfüge, die in Betrieb genommen werden könnten. Das Potenzial sei sodann riesig und die Experten würden einzig und allein nur von Projekten in Lettland sprechen. Andere baltische Länder, Kroatien und Teile Polens seien noch gar nicht in den Planungen einberechnet. Die neuen Projekte sollten innerhalb der nächsten Monate in Angriff genommen werden.

Pure Biogas Solutions könnte vor einer bombigen Zukunft stehen. Das Unternehmen sei in der Frühphase und sei von der Börse bisher kaum entdeckt worden. Das sollte sich in den kommenden Wochen ändern, da die Firma sicherlich mehr Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt erhalten werde. Komme das Unternehmen in die operativen Gänge, werde sich der Aktienkurs längst gen Norden entwickelt haben. Es bestehe nunmehr die Chance, absolut am Anfang einer Story auf den noch stehenden Zug aufzuspringen und die Fahrt mitzumachen. Die Aktie werde in Frankfurt gehandelt. Bevor auch - wie die Experten wissen würden - der Medienzug anrolle, würden sie im Musterdepot zuschlagen.

Die Aktie des in Deutschland tätigen Unternehmens Pure Biogas ist ein klarer Kauf, so die Experten von "sunday-market". Ziel auf Sicht von vier Wochen seien 30 bis 40%. (Ausgabe 439 vom 14.11.2010) (15.11.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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