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Fr, 3. Februar 2023, 21:09 Uhr

Nordex (alt)

WKN: 587357 / ISIN: DE0005873574

NORDEX zu hoch bewertet


02.04.01 00:00
The-Bulls

Diese positive Stimmung bei den regenerativen Energien will sich nun die Nordex AG (WKN 587357) als erster Hersteller von Windkraftanlagen zu Nutze machen, so die Börsenexperten vom Börsenbrief The-Bulls.

Der Konzern bestehe aus zahlreichen Tochtergesellschaften, mit denen die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung in Frage kommender Standorte bis zur Anbindung der fertigen Anlage an das Stromnetz abgedeckt werde. Zu den Kunden würden so bekannte Namen wie Energiekontor oder Plambeck aber auch Publikumsfonds gehören, die sich mit dem Betrieb von Windkraftanlagen beschäftigen würden.

Bereits heute mache das Unternehmen fast die Hälfte seines Umsatzes im Ausland. Die größten Absatzmärkte seien derzeit neben Deutschland Dänemark, Spanien und China; aber auch in anderen Ländern Europas, Afrikas und Amerikas sei Nordex bereits aktiv.

Im momentan noch recht überschaubaren Markt der international tätigen Hersteller von Windkraftanlagen liege das Unternehmen mit ca. 8% Marktanteil an 8. Stelle. Vor allem der Bereich der großen Leistungsklassen liege im Brennpunkt der Entwicklung. So habe Nordex die mit einer Nennleistung von 2,5 Megawatt stärkste Serien-Windkraftanlage der Welt im Programm und ist mit seinem engagierten Mitarbeiterstab mit der Entwicklung einer 5-MW-Anlage befasst.

Das Unternehmen wolle in den nächsten Jahren weiter von der positiven Stimmung im Markt der regenerativen Energien profitieren und seine Marktposition stärken und ausbauen. Hierfür sollen auch die Emissionserlöse verwendet werden. Großen Anteil an dem überdurchschnittlichen Wachstum würden aber auch besonders die jeweiligen politischen Einflüsse haben. So sei die Errichtung von Windparks in vielen Fällen erst durch steuerliche Anreize oder staatliche Subventionen lukrativ. Dies könne sich in den kommenden Jahren aber wieder ändern.

Auch solle die Entwicklung in den anderen Bereichen bei der Gewinnung regenerativer Energien (z.B. Solaranlagen) nicht außer Acht gelassen werden. Hier könne sich dann die alleinige Ausrichtung der Nordex-Gruppe auf Windanlagen als gravierender Nachteil erweisen.

Der größte Hemmschuh für eine kurzfristig positive Entwicklung könne sich allerdings der angestrebte Preis der Aktie erweisen. Sei man bei den Konsortialbanken ursprünglich von Euro 11,00 - Euro 14,00 ausgegangen, müsse die Bookbuildingspanne bereits auf Euro 9,00 - Euro 11,50 reduziert werden. Doch auch hierbei sei das Unternehmen noch zu hoch bewertet.

Diese Vorgehensweise könne bei dem einen oder anderen Interessenten den Verdacht aufkommen lassen, hier solle erst mal "Kasse" gemacht werden, zumal sich gerade die beiden Großaktionäre Nordvest und Balcke-Dürr von z. T. 50% ihrer Aktienpakete trennen wollten. Somit bestehe die Gefahr, dass von den Erlösen nicht einmal mehr die Hälfte für den geplanten Ausbau übrig bleiben würden. Der interessierte Anleger solle sich ein Investment also gut überlegen. Möglicherweise sei ein langer Atem von Nöten.





 
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