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Mo, 26. September 2022, 1:45 Uhr

MDAX (Performance)

WKN: 846741 / ISIN: DE0008467416

MDAX im März: ein spannender Monat für den Mid-Cap-Index


01.03.12 11:36
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Jüngst las ich eine Pressemitteilung mit der Überschrift "Lohnt sich eine Studienkredit?", so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Da habe dann gestanden, dass "...eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen. Dieses Zitat von Benjamin Franklin, dem die pauschale Bejahung jeder akademischen Ausbildung inne liegt, muss in Zeiten von Studiengebühren und steigenden Miet- und Lebenshaltungskosten korrigiert werden. Denn mancher Studienkredit kann einen Universitäts-Absolventen teuer zu stehen kommen." Und weiter habe man lesen können, "...wenn diese Mittel falsch eingesetzt werden, kann man als junger Akademiker schon hoch verschuldet sein. Oder aber die genauen Forderungen des Kreditgebers werden nicht genügend beachtet und die Zinsen fressen viel zu viel Geld auf".

Nur eines gesagt: Der Experte selbst sei in seinem Studium ohne Kredite über die Runden gekommen. Er habe einfach nur getradet. Und zwar auf den DAX, den MDAX und den TecDAX. Wenn man das richtig und konsequent mache, könne man - nicht nur als Student - alle Kredite für Studium, Ausbildung, Auto, Wohnungseinrichtung oder gar Haus vergessen. Man finanziere das alles selbst. Warum? Weil man einfach nur sich mit der nackten Charttechnik auseinandersetzen müsse, um Erfolg zu haben.

Denn: Aus dem vergangenen Marktgeschehen lasse sich die zukünftige Aktienkursentwicklung ableiten. Eine Trendbewegung gelte solange als intakt und werde ihre eingeschlagene Richtung fortsetzen, bis durch bestimmte Umkehrsignale ein Wechsel in der Richtung des Trends angekündigt werde.

Viele Charttechniker würden hier mit der Physik argumentieren: Gemäß der Bewegungslehre würden Objekte und somit auch Aktienindices solange ihre eingeschlagene Richtung fortsetzen, bis deren Bewegung durch den Einfluss externer Kräfte in einem Richtungswechsel münde. Aus einem Aufwärts- werde dann ein Abwärtstrend, ein Abwärtstrend münde in einen Aufwärtsbewegung. Mit welchen Instrumenten anstehende Trendwenden frühzeitig identifiziert werden könnten, das lerne man mit der technischen Analyse.

Schaue man sich den MDAX-Backtest für den neuen Monat März (Daten für Auswertung seit 1997) an: Von 16 Monaten (März) seien acht im Gewinn und acht Verlust abgeschlossen worden. Während der durchschnittliche Einzelgewinn bei 5,01% gelegen habe, hätten im Verlustfall durchschnittlich -2,56% verkraftet werden müssen. Insgesamt ergebe sich für den März eine durchschnittliche Performance von 1,23% bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 50%.

Weite man den Auswertungszeitraum aus, dann würden sich bessere Ergebnisse ergeben: Dann gewinne der MDAX bei einer Wahrscheinlichkeit von 81,25% zwischen Anfang März und Ende April rund 5,35%. Das heiße, wenn man sich den aktuellen MDAX-Chart anschaue. Es könnten also noch mal lukrative Zeiten im deutschen Mid-Cap-Index kommen, bevor der Spruch: "Sell in May an go away" wieder Gültigkeit erlange. (01.03.2012/ac/a/m)





 
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