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Mo, 5. Dezember 2022, 6:43 Uhr

MDAX (Performance)

WKN: 846741 / ISIN: DE0008467416

MDAX Einbruch wie in 2008?


19.01.12 11:29
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Über 6.300 Punkte im DAX, über 730 Zähler im TecDAX und der MDAX zeigt Kurse von mehr als 9.700 auf, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Alles in Butter oder? Vorsicht sage er an dieser Stelle. Die Leser des "DAX-Premium-Traders" hätten jüngst erst lesen können, dass man kurzfristig einen Wendepunkt am Aktienmarkt sehen könnte: Im DAX hätten beispielsweise die Bullen mit dem oberen Ende der übergeordneten Seitwärtsrange zwischen 6.280 und 6.350 Punkten nun eine massive Widerstandsbarriere vor der Brust. Die müsse erst einmal auf Wochenschlusskursbasis genommen werden. Hinzu komme der GD200. Ebenso die Tatsache, dass seit dem Tiefpunkt im März des Jahres 2009 im Bereich von 6.250 die meisten Umsätze generiert worden seien, wodurch diese Zone kurzfristig wie ein Magnet wirke und zusätzlichen Verkaufsdruck auf Deutschlands Leitindex ausüben könnte.

Viel spannender gehe es aber gerade im MDAX zu. Hier spiegle sich aktuell die Vergangenheit wider. Denn: Der MDAX sei im Zuge der ersten Phase der Finanzkrise im Jahr 2008 bis auf 7.482 Zähler weggebrochen gewesen. Und dann, nach einer kurzen Seitwärtsphase knapp oberhalb von 8.000 Punkten, sei am 25. März 2008 eine Erholungsbewegung gestartet. In dieser habe das Nebenwerte-Barometer innerhalb von nicht einmal 1,5 Monaten satte 1.845 Punkte bzw. 22% auf 10.069 Punkte zugelegt und es sei dabei auch noch die 200-Tages-Linie kurzfristig zurückerobert worden. Und heute?

Es gebe zwischen der aktuellen Erholung und der 2008er Gegenbewegung erstaunliche Parallelen. So könnte der MDAX jetzt innerhalb der vergangenen 1,5 Monate stolze 1.616 Zähler bzw. 20% aufholen. Und es sei ebenfalls die 200-Tages-Linie zurückerobert worden.

Dass der langfristige Trendwechsel jedoch noch nicht vollzogen worden sei, zeige der Vergleich mit dem 2008er Verlauf. Aber: Fast punktgleich hätten sich die Kurse zwar damals etwas absetzen können, das hohe Kursniveau oberhalb vom GD200 habe jedoch nicht lange gehalten werden können. Zudem seien die langfristigen Durchschnitte gerne übergeordnete Zielzonen von umfangreichen Erholungsbewegungen.

Das könnte bedeuten: Vielleicht demnächst einen Einbruch wie in 2008 im MDAX? Gute Frage. Die Antwort darauf wäre vielleicht die folgende: Ein DAX-Trader sollte einfach nur auf der Hut sein und sein persönliches Trading-Setup mit soliden und richtigen Stopp-Loss-Marken unterfüttern. Denn eines sollte Anlegern in Gegensatz (vielleicht) zu 2008 nicht passieren: alle vorherigen Gewinne wieder abgeben. (19.01.2012/ac/a/m)





 
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