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Di, 5. Juli 2022, 7:57 Uhr

Nikkei 225

WKN: A1RRF6 / ISIN: JP9010C00002

Japanischer Aktienmarkt Bodenbildung


16.05.11 14:48
Liechtensteinische LB

Vaduz (aktiencheck.de AG) - Japan kehrt schneller als erwartet zur Normalität zurück, so die Analysten der Liechtensteinischen Landesbank.

Die implizite Volatilität des Nikkei 225 signalisiere eine Bodenbildung und die laufende Berichtssaison reduziere die Unsicherheiten über die Höhe der Folgekosten des Erdbebens. Australische Banken hätten gute Zahlen präsentiert.

Rund 54% aller japanischen Produzenten würden davon ausgehen, dass die Lieferschwierigkeiten für Komponenten und die Stromengpässe im Juli behoben würden und Anfang August wieder die volle Kapazität zur Verfügung stehe. Mehr als 85% der Unternehmen würden mit der Wiederherstellung der Infrastruktur Anfang des zweiten Halbjahres rechnen. Die Gewinne seien im Mai deutlich nach unten revidiert worden. Ebenso stark dürften jedoch die Hochstufungen nach der Rückkehr zur Normalität im 2. Halbjahr sein.

Über 58% der Unternehmen im TOPIX (ISIN XC0009694107 / WKN 969410) (exklusive Finanzwerte) hätten ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr, das in Japan im März ende, präsentiert. Dabei hätten die Umsätze um 7,5% und die Gewinne um 58,9% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden können. Im 4. Quartal sei der Gewinn aufgrund der Auswirkungen des Erdbebens jedoch um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Er habe jedoch immer noch 2,5% höher gelegen als erwartet. Für das Geschäftsjahr 2011 würden die Unternehmen mit einem Rückgang der Gewinne um 0,6% rechnen.

Auch nach der Markterholung von knapp 20% notiere der japanische Markt zum Buchwert. In den letzten 25 Jahren habe es diesen Zustand günstiger Bewertung nur während elf Monaten gegeben. Mit einer Eigenkapitalrendite von über 7%, einer Free-Cashflow-Rendite von knapp 10%, einem Verhältnis von Liquidität zu Eigenkapital von über 30% und einer historisch tiefen Unternehmensverschuldung seien japanische Aktien selten so interessant gewesen.

Positiv überraschen können hätten die australischen Banken mit ihren Quartalszahlen. In den letzten Monaten seien die Zinsmargen markant erhöht worden und das Handelsgeschäft sei besser verlaufen als erwartet. (Ausgabe Mai/Juni 2011) (16.05.2011/ac/a/m)





 
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