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Fr, 3. Februar 2023, 21:30 Uhr

Fraport

WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303

Fraport langfristiges Investment


25.05.01 00:00
The-Bulls

Bei der Fraport AG (WKN 577330) handelt es sich nicht nur um die Firma, die den Frankfurter Flughafen betreibt, sondern um einen Konzern, der mittlerweile an über 40 Standorten weltweit tätig ist. Dies berichten die Analysten vom Börsenbrief The-Bulls.

Das Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Airports entwickelt. Beim Passagieraufkommen rangiere er in Europa auf Platz 2, bei der Luftfracht habe er sogar den Spitzenplatz inne.

Im Konzern seien ca. 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. Damit sei die Fraport AG auch zu einem enormen Wirtschaftsfaktor der gesamten Region avanciert. Der Flughafen Frankfurt sei mit insgesamt über 60.000 Arbeitnehmern die größte lokale Arbeitsstelle Deutschlands. Darüber hinaus sei Frankfurt der Heimathafen der Lufthansa und europäisches Drehkreuz der "Star Alliance".

Mit annähernd 50 Mio. Fluggästen und fast 1,6 Mio. Tonnen Fracht habe im Jahr 2000 erneut ein Rekordergebnis erzielt werden könne. Hierbei habe der Umsatz um 11,7% und der Konzernüberschuss sogar um über 60% gesteigert werden können.

Schon seit geraumer Zeit verstehe sich das Unternehmen aber nicht mehr nur als reiner Flughafen-Betreiber, sondern als Airport-Dienstleister mit den Geschäftsbereichen Bodenverkehrsdienste, Verkehrs- und Terminalmanagement, Immobilien- und Facilitymanagement sowie Informations- und Kommunikationsdienstleistungen. Vor dem Hintergrund des weltweiten Wachstums im Flugverkehr und dem dafür notwendigen Ausbau von Flughäfen auf dem gesamten Globus liege außerdem nahe, das ausgezeichnete Know-how zu vermarkten.

Inzwischen biete die Fraport AG ihre Dienstleistungen weltweit an, gehe Kooperationen ein oder baue gar ganze Flughäfen. Bis zum Jahr 2015 rechnet man weltweit mit einem Investitionsvolumen von 300 bis 350 Mrd. Dollar in diesem Marktsegment und das Unternehmen möchte hier kräftig partizipieren. Nach den Plänen von Chef Wilhelm Bender solle dieser Geschäftsbereich ständig weiter ausgebaut werden. Des weiteren sei mit "Pantares" eine Allianz mit einem weiteren großen europäischen Flughafenbetreiber, der Shiphol Group Amsterdam, gegründet worden, die für eine Erweiterung des Leistungsspektrum und Synergieeffekte sorgen solle.

Die Erfolge der Vergangenheit würden für sich sprechen und die Weichen für die Zukunft seien sicherlich in die richtige Richtung gestellt. Es dürfe aber dabei nicht übersehen werden, dass auch einige Unsicherheiten zweifellos vorhanden seien. Der Flughafen Frankfurt stoße mit jährlich über 450.000 Flugbewegungen an seine Grenzen. Ein Ausbau sei dringend notwendig und auch in der Planung. Nicht erst seit den Zeiten der "Startbahn West" wisse man aber um mögliche Probleme und Verzögerungen bei der Realisierung derartiger Projekte. Als Heimathafen der Lufthansa sei Frankfurt auch von Streikmaßnahmen der Piloten, wie sie z.Zt. stattfinden besonders betroffen.

Die Fraport AG strebe eine Aufnahme in den MDax an und könne dort zu einer gewichtigen Größe werden. Das Emissionsvolumen dürfe bei ca. 1 Milliarde Euro liegen. Das entspreche ungefähr 31% des geschätzten Unternehmenswerts, da die Stadt Frankfurt und das Land Hessen ihre 51% und der Bund seine 18% Anteile halten wollten.

Mit Zeichnungsgewinnen sei eher nicht zu rechnen, aber für einen eher konservativ und langfristig eingestellten Anleger ist ein Engagement mit Sicherheit von Interesse, da eher mit niedrigem aber kontinuierlichem Wachstum über viele Jahre zu rechnen sei.





 
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