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Mo, 26. September 2022, 19:14 Uhr

Emerging Markets unbeeindruckt


19.03.04 12:40
WGZ-Bank

Emerging Markets Anleihen haben die Anschläge in Madrid ohne große Verluste verarbeitet, so die Analysten der WGZ-Bank.

In dieser Woche habe sowohl der Euro- als auch der Dollarindex Spreadrückgänge verzeichnen können. Angeführt worden sei diese Entwicklung bei den Euroanleihen von Lateinamerika, aber auch in Osteuropa hätten die Länderindices leicht niedrigere Renditeaufschläge notiert.

Der IWF wolle Argentinien dazu drängen, im nächsten Jahr das Ziel von 3% des BIP für den Primärüberschuss des Haushalts zu erhöhen, um größeren finanziellen Spielraum für wirtschaftsfördernde Maßnahmen und Zahlungen an die Anleihegläubiger zu haben.

Die brasilianische Zentralbank habe am Mittwoch die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 16,25% gesenkt. In erster Linie aufgrund dieser überraschenden Nachricht habe der Index brasilianischer Anleihen im Vergleich zur Vorwoche eine Spreadeinengung von knapp 40 Basispunkte erzielen können.

Kolumbien plane, die Emission von Fremdwährungsanleihen in diesem Jahr zugunsten einer Kreditaufnahme am heimischen Kapitalmarkt zurückzustellen. Die genaue Höhe der Umschichtung oder der geplanten Mittelaufnahme sei allerdings nicht genannt worden. Mit der Maßnahme solle der Dollaranteil der Verschuldung zurückgeführt und der Aufwertungsdruck des Peso, der im letzten Jahr um 12% gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen habe, reduziert werden. Der Renditeaufschlag kolumbianischer Euroanleihen nähere sich nun nach den Spreadrückgängen der letzten Wochen wieder dem absoluten Tiefpunkt von Anfang Januar.




 
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