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Fr, 1. März 2024, 8:32 Uhr

Edelmetallpreise legten kräftig zu


03.04.06 09:29
iWatch

Die Edelmetallpreise haben in der Berichtswoche den größten Wochenanstieg seit über 18 Monaten an den Tag gelegt, so Uwe Raab von "iWatch".

Der Goldpreis habe im Wochenverlauf über 7 Prozent oder knapp 40 US-Dollar auf rund 590 US-Dollar zugelegt, was zugleich dem höchsten Niveau seit 1981, also seit mehr als 25 Jahren entspreche. Der Silberpreis habe sogar knapp 11 Prozent auf Wochensicht hinzugewonnen, da die vor einer Woche im "iWatchPro" besprochene Thematik im Hinblick auf den wohl in Bälde auf den Markt kommenden Silber-Exchange-Traded-Fund von Barclays Capital von immer mehr großen Marktteilnehmern gespielt werde.

Zur Erinnerung: Barclays plane mehr als 130 Millionen Feinunzen Silber zu kaufen, die nun einen Wert von über 1,43 Milliarden US-Dollar repräsentieren würden, um diese dann in einen neu aufgelegten Fonds zu platzieren, um es vielen Investoren zu ermöglichen im Verhältnis 1:1 an den Wertschwankungen des Silberkurses zu partizipieren. Die von den Experten in der Vorwoche empfohlenen Titel Coeur d'Alene Mines Corporation und Hecla Mining Corp., hätten auch in dieser Berichtswoche über 20 Prozent hinzugewonnen, nach dem bereits in der Vorwoche ein Kursanstieg in ebenfalls dieser Höhe zu konstatieren gewesen sei. Beide Silberminenbetreiber hätten am Donnerstag bei 6,70 US-Dollar geschlossen.

Die ersten Kursziele für beide Titel würden jeweils neue Allzeithöchststände darstellen, die im Bereich zwischen 9,50 und 10 US-Dollar liegen würden. Ja selbst Aktien-Kurse zwischen 15 und 20 US-Dollar seien nicht unwahrscheinlich, für den Fall dass die Marktteilnehmer den Silberpreis auf immer neue Höhen treiben würden. Zuletzt sei die Feinunze Silber für 11,90 US-Dollar umgegangen und damit 10 Prozent fester als vor Wochenfrist. Dies entspreche zugleich dem höchsten Niveau seit 1984, also seit 22 Jahren. Die Brüder Hunt hätten in den 80er Jahren den Silberkurs bereits in Richtung 40 US-Dollar je Feinunze getrieben, was nun durchaus auch wieder der Fall sein könne, da es sich bei dem Silbermarkt um einen sehr engen und illiquiden Markt handle.

Für einen Einstieg in Coeur d'Alene Mines Corporation und Hecla Mining Corp. sei es wohl noch nicht zu spät, obgleich beide Titel auf neuen 52-Wochen-Hochs notieren würden. Coeur d'Alene Mines Corporation sei derzeit mit knapp 2,0 Milliarden US-Dollar bewertet, während Hecla Mining immerhin über 950 Millionen US-Dollar an Marktkapitalisierung repräsentiere. Für den sehr spekulativen Investor biete sich sogar eine Investition in Cream Minerals an. Der aktuelle Kurs liege bei 0,36 Euro. Die sehr niedrige Marktkapitalisierung von nur 11 Millionen Euro deute auf ein noch nicht etabliertes Unternehmen hin, was aber im Umkehrschluss durchaus hohe Chancen für rasche Kurssteigerungen biete.

Der Vorstand von Cream Minerals sei der Kanadier Frank A. Lang. In den letzten 40 Jahren sei er für zahlreiche Explorationsprojekte verantwortlich, wenn auch nicht alle Vorhaben von Lang geglückt seien, so dürfte seine jahrzehntelange Erfahrung dennoch von Nutzen für die Gesellschaft sein. Lang sei zum Beispiel Mitgründer von Golden Sceptre Mines Ltd. und Goliath Gold Mines Ltd. Beide Unternehmen würden aus Vancouver stammen, die mit Noranda Mines Ltd. fusioniert hätten und zu Hemlo Gold Mine, zu einer der größten Goldminengesellschaft Kanadas verschmolzen worden seien.

Cream Minerals verfüge derzeit über 6 Projekte, die teilweise mit dem finanzkräftigen britisch-australischen Konzern BHP Billiton einen potenten Co-Sponsor hätten. Interessant dürfte im Zuge der Silberhausse die Liegenschaft in Kaslo im Süden von British Columbia sein, welche Marktgerüchten zufolge einen hohen Silbergehalt bei Probebohrungen hervorgebracht habe. Die Aktien von Cream Minerals würden eine hochspekulative Trading-Idee im Zuge der derzeit laufenden Silber-Hausse darstellen. Da die Totalverlustwahrscheinlichkeit allerdings als sehr hoch einzustufen sei, würden die Experten von einer Aufnahme dieses Titels im Ekip-Depot vorerst absehen, würden aber den interessierten Leser diese Opportunität auf diesem Wege nicht vorenthalten wollen.





 
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