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Di, 17. Mai 2022, 19:32 Uhr

ENI

WKN: 897791 / ISIN: IT0003132476

ENI langfristig kaufen


17.09.01 10:39
Wirtschaftswoche heute

Dem langfristig ausgerichteten Investor empfehlen derzeit die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" die Aktien von ENI (WKN 897791) zum Kauf.

Nach Telecom Italia und TIM zähle ENI mit einer Börsenkapitalisierung von 55 Milliarden Euro zu den Schwergewichten am italienischen Aktienmarkt. Der staatlich kontrollierte Öl- und Gaskonzern hätte bereits 2000 mit 5,77 Milliarden Euro seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und ein Rekordergebnis ausgewiesen.

Doch damit sei das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Zur Freude der Anleger habe ENI auch für das erste Halbjahr 2001 Rekordzahlen vorgelegt. Dank eines höheren Gaspreises und wachsender Erdölproduktion sei bis Ende Juni der operative Gewinn um 15 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gestiegen. Auch andere Ziele seien übertroffen worden.

Mit der Übernahme der britischen Ölgesellschaft Lasmo zu Jahresbeginn habe ENI als Projektion bis 2003 eine Ölförderung von 1,5 Millionen Barrel pro Tag angegeben. Diese dürften die Italiener nun bereits in diesem Jahr erreichen. So wundere es nicht, dass die Zielmarke für 2003 bereits auf 1,8 Millionen Barrel je Tag angehoben worden sei.

Trotz der Rekordgewinne und den Fortschritten bei der Internationalisierung werde die Aktie gegenüber anderen Energietiteln immer noch mit einem erheblichen Bewertungsabschlag gehandelt. Das Unternehmen habe deshalb in den ersten sieben Monaten 53 Millionen eigene Aktien zu durchschnittlich 14,04 Euro je Papier zurückgekauft.

Kursphantasie erhalte die Aktie neben der erwarteten Flucht der Anleger in vermeintliche Sicherheitstitel aus der bald möglichen Vollprivatisierung des staatlichen Anteils von noch 30,3 Prozent. Der für den Herbst geplante Börsengang der Tochter Rete Gas sei eine Vorstufe der endgültigen Privatisierung.

Dann komme auch langsam Fusionsphantasie in den Titel: Vorstandschef Vittorio Mincato habe des öfteren verlauten lassen, Zusammenschlüssen unter Gleichen nicht ablehnend gegenüberzustehen. Anfang Herbst sollten darüber hinaus Verhandlungen zum weiteren Verkauf petrochemischer Teilbereiche abgeschlossen sein. Mit der Konzentration auf das Kerngeschäft verringere sich zukünftig auch der Konglomeratsabschlag der Aktie.

Langfristanleger können sich nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" die ENI-Papiere als Vertreter einer der wenigen Branchen ohne Angst vor politischen Krisen ins Depot legen.





 
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