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Mo, 26. September 2022, 19:11 Uhr

Lufthansa

WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125

Deutsche Lufthansa übergewichten


04.07.01 14:22
Kant VM

Mit mittelfristigem Kurspotenzial stufen die Wertpapierexperten von "Kant VM" die Aktie Lufthansa (WKN 823212) auf übergewichten.

Lufthansa Cargo, die Frachttochter der Deutschen Lufthansa, habe gestern anhaltende Berichte über einen Gewinneinbruch im laufenden Geschäftsjahr bestätigt. Gemäß einem Unternehmenssprecher sei es nicht auszuschließen, dass die Planzahlen für 2001 bei der Lufthansa Cargo revidiert würden. Der Sprecher habe sich aber nicht zu den ursprünglichen Planzahlen und einem möglichen Zeitpunkt der Korrektur nicht äußern wollen. Man müsse erst die Halbjahreszahlen abwarten.

Nach einem guten Jahresauftakt habe es bei der Lufthansatochter ein "verheerendes" zweites Quartal gegeben. Insbesondere in Asien und in den USA sei die Frachtmenge um 25% gesunken. Man rechne erst im vierten Quartal mit einer Verbesserung der Lage bei Lufthansa Cargo.

Der Mutterkonzern erwarte unterdessen keine zusätzlichen Ergebnisbelastungen durch diesen Gewinneinbruch. Laut einer Unternehmenssprecherin sei der Geschäftsverlauf der Tochtergesellschaft zwar nicht erfreulich, sei jedoch auch nicht überraschend gewesen. Schon die Verkehrszahlen von April und Mai hätten Anlass dazu gegeben mit einem schlechteren Frachtgeschäft zu rechnen.

Bei den im Juni reduzierten Planzahlen für das laufende Jahr sei der Gewinneinbruch schon mit eingerechnet worden. Nach der Reduzierung erwarte man nun einen operativen Gewinn in Höhe von nur noch 700-750 Mio. Euro anstelle 1 Mrd. Euro. Bei der Gewinnwarnung habe man mit Ergebnisbelastungen von 50-100 Mio. durch die nachlassende Weltkonjunktur und andere Effekte gerechnet, dies beziehe sich auch auf die Cargo-Tochter.

Genau betrachtet sei die Meldung über den Gewinneinbruch kein Schock, sie sei nur die Bestätigung dafür, dass nun auch die Lufthansa die abkühlende Konjunktur zu spüren bekomme. Allerdings habe man bei Lufthansa so konservativ gerechnet, dass nun dieser Gewinneinbruch keine Auswirkungen habe. Die Meldung könne man als Nachwehe der Lufthansa-Gewinnwarnung vom 13. Juni sehen.

Das Ergebnis pro Aktie liege bei 1,67 Euro für 2001 und bei 1,96 Euro für 2002. So ergebe sich ein KGV 01 von 12 und ein 02er KGV von 10. Dies unterstreiche die aktuelle Unterbewertung des Titels. Außerdem würde die konservative und solide Rechnungslegung des Managements überzeugen.

Daher stufen die Aktienexperten von "Kant VM" die Lufthansa mit mittelfristigem Kurspotenzial auf übergewichten.





 
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