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So, 29. Januar 2023, 14:43 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX treffender Short-Einstieg bei 6.080 Punkten


20.10.11 15:36
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - 956 Punkte bzw. 19% hat das deutsche Leitbarometer (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) in der ersten Oktoberhälfte aufgesattelt und damit den besten Q4-Auftakt aller Zeiten aufs Parkett gelegt, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Grund für den massiven Anstieg seien vor allem Gerüchte rund um den Rettungsschirm EFSF, dessen Wirkungskraft nun durch eine Art Hebelfunktion um das Fünffache auf zwei Billionen Euro gesteigert werden solle. Der geplante Leverage-Effekt, wie es im Fachjargon heiße, schaffe dabei aus fundamentaler Perspektive Raum für weitere Kursphantasie, zumal auf dem EU-Gipfel am Wochenende nicht weniger als "ein Plan für das Ende der EU-Schuldenkrise herausgearbeitet werden soll" (FTD Deutschland 19.10.2011). Aus charttechnischer Sicht sei die Jahresend-Rally jedoch noch lange nicht in trockenen Tüchern. Denn:

Mit dem Break aus dem August-Abwärtstrendkanal bei 5.427 Punkten und dem anschließenden Anstieg auf 6.081 Zähler habe der DAX bereits nach wenigen Handelstagen das gesamte Aufwärtspotenzial dieser charttechnischen Formation ausgeschöpft. Zwar seien unter saisonalen Gesichtspunkten bis zum Jahresende noch deutliche Kurssteigerungen möglich - im Schnitt gewinne der DAX mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% bzw. 87% allein im November und Dezember 4% bzw. 5% hinzu - jedoch bestehe gerade im Korridor zwischen 5.900/6.100 Punkten weiterhin latente Rückschlagsgefahr.

Im Falle einer unwahrscheinlichen Non-Stop-Erholung würden sich neue Kaufsignale also erst oberhalb dieser massiven Barriere ergeben, zumal rund um die Marke von 6.000 Punkten gleich drei massive Widerstände zu finden seien, wie die heutige DAX-Analyse der der Experten eindrucksvoll zeige. Daher:

Aus charttechnischer Perspektive können wir uns getrost den Aussagen der Bundesregierung anschließen, wonach nicht allzu viel von dem anstehenden Krisengipfel am Wochenende erwartet werden sollte, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Ihre DAX-Puts (+20%), die sei antizyklisch zum Wochenanfang unmittelbar am Erholungs-Top eingekauft hätten, würden also weiter haltenswert bleiben. Um dem Markt jedoch auch in den kommenden Wochen einen Schritt voraus zu sein, gelte es, neben konkreten Kurszielen nun bereits wieder einen Fahrplan für den Einstieg in DAX-Calls zu entwerfen. Im Idealfall komme man dabei noch einmal auf einem wesentlich niedrigeren Niveau zum Zug. (20.10.2011/ac/a/m)





 
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