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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Die nächsten Trading-Chancen kommen


03.07.12 10:23
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Mit einem satten Aufschlag von mehr als 4% ging der letzten Handelstag im ersten Börsen-Halbjahr 2012 im DAX zu Ende, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Bei allem Krisen- und Endzeitgerede könne der deutsche Aktienmarkt eine gute Performance vorweisen. Gerade der DAX, auch wenn die aktuelle Chartsituation es gar nicht so aussehen lasse. Dennoch: 518 Punkte bzw. 8,78% sei es in den ersten sechs Monaten des Jahres für das wichtigste deutsche Börsenbarometer gen Norden gegangen!

Damit haben wir sogar den Dow Jones abgehängt, so die Experten vom "DAX-Ausblick". Der US-Index komme gerade einmal auf die Hälfte der deutschen Zugewinne. Das erste Halbjahr 2012 habe im DAX sogar über dem Durchschnitt von 6,61% gelegen, insgesamt sei es das elftbeste erste Halbjahr seit dem Jahr 1988 gewesen. Für die Fans der Statistik: Die höchste Performance sei bisher zwischen Januar und Juli 1998 erzielt worden (+36,94%), das schlechteste Ergebnis habe es 2008 mit minus 20,44% gegeben.

Nun komme das zweite Halbjahr 2012. Was könnte es Anlegern bringen? Die Experten vom "DAX-Ausblick" machen den DAX-Backtest: Statistisch gesehen komme der DAX zwischen Anfang Juli und Ende Dezember nur auf eine Performance von 3,49% bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 64%. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr würden, wie schon erwähnt, durchschnittlich 6,61% erzielt, bei einer Trefferquote von 72%. Woran liege dieses augenscheinlich schlechte Ergebnis des zweiten Halbjahres? Ganz einfach. Es seien die schwachen Sommermonaten August und September, in denen der DAX im Schnitt 5,5% an Wert verliere. Betrachte man aber nur den Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember, dann sehe es anders aus.

Das Ergebnis: Bei einer Trefferquote von 87,5% gewinne der DAX durchschnittlich 7,86%! Das beste zweite Halbjahr sei übrigens 1993 mit einer Performance von 33,52% erzielt worden, das schlechteste Ergebnis habe es 2002 mit minus 34% gegeben.

Fazit: Der Sommer könnte noch einmal wackelige Tendenzen mit sich bringen, auch wenn die Charttechnik kurzfristig bullish interpretiert werden könne. Im Herbst könnte es dann sogar zu einer Aufwärtsüberraschung kommen. Für DAX-Trader heiße es auf jeden Fall "am Ball bleiben", den Markt beobachten und dann blitzschnell die Chancen nutzen. (03.07.2012/ac/a/m)




 
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