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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX kurzfristige Verkaufssignale sollten nicht ignoriert werden


05.04.12 11:16
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Nachdem die US-Notenbank einem weiteren Anleihekaufprogramm (QE3) am Dienstag eine klare Absage erteilt hatte, kam der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte zunehmend unter Druck. Besser formuliert: Wir sahen am Mittwoch im letzten Handelsdrittel einen wahren Ausverkauf am Frankfurter Parkett, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Mit deutlichen Abschlägen seien DAX und MDAX unter die Räder geraten. Auch das Technologie-Barometer TecDAX, das in den vergangenen Sitzungen noch mit einer beeindruckenden inneren Stärke habe überzeugen können, habe Federn lassen müssen. Das heiße für DAX-Trader:

Aus charttechnischer Sicht seien die Aufwärtstrends im kurzfristigen Zeitfenster jetzt angeknackst. Vor allem der DAX. Der deutsche Leitindex sei unter die November-Aufwärtstrendgerade gefallen. Das wiederum sei als charttechnisches Verkaufssignal zu sehen. Denn:

Die kurzfristige Stimmung trübe sich nun unter dem GD20 weiter ein - und eine Umkehrformation sei nicht auszumachen. Das würde dem DAX durchaus im Augenblick ein Abwärtspotenzial bis in die Region von 6.600 Punkten bescheren. Dort seien die Kurse bereits Anfang März auf deutliches Interesse gestoßen. Aber:

Wir haben April - eigentlich der beste Börsenmonat des gesamten Jahres, so die Experten vom "DAX-Ausblick. Durchschnittlich würden die Kurse in diesem Zeitraum (seit 1988) 3,3% aufsatteln - mit einer aktuellen Performance von mehr als -2% wäre dies schon das sechstschlechteste Ergebnis, dass in diesem Monat je gemessen worden sei. Den schwächsten April habe der DAX im Jahr 1990 erlebt. Damals habe ein Abschlag von 7,89% verkraftet werden müssen. Dennoch:

Trotz der positiven Tendenzen sollten die charttechnischen Verkaufssignale nicht ignoriert werden, frei nach dem Motto "Die Kurse haben immer Recht"! Im DAX-Premium-Trader hätten die Experten daher Anlegern vor dem großen Ausverkauf geraten, die noch bis dahin im Depot verbliebenen DAX-Calls zum Einstandspreis zu verkaufen und zu warten, auf einem niedrigen Niveau erneut einzusteigen. Denn - wie gesagt - gerade sei das technische Bild nun zunehmend skeptischer zu interpretieren, da der Haltebereich um 6.850 Punkte unterboten worden sei. (05.04.2012/ac/a/m)





 
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