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Fr, 9. Dezember 2022, 23:56 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX ist zum Traden doch viel spannender als Emerging Markets


09.02.12 11:21
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Mehrheit der Deutschen weiß nicht, dass Emerging Markets Schwellenländer sind, so das Ergebnis einer Studie einem großen Vermögensverwalter, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Demnach würden 77 Prozent der Deutschen die Frage falsch beantworten oder könnten keine Antwort geben. 69 Prozent der Deutschen würden nicht wissen, dass Emerging Markets in puncto Wirtschaftswachstum größeres Potenzial als gegenwärtige Industrienationen bieten könnten. Zudem bestehe eine hohe Unsicherheit darüber, welche Märkte diese überhaupt abbilden würden: Jeder zweite Deutsche denke, Emerging Markets seien reine Entwicklungsländer. Nur jeder Fünfte sei der Meinung, dass sich Investitionen in Emerging Markets eher als langfristige Anlage eignen.

Warum soll man nun auch verbissen (wieder) in eine Story investieren, die bereits seit über einem halben Jahrzehnt an der Börse gespielt wird und man oft genug nicht weiß, ob diese Story demnächst platzt, fragt sich der Experte vom "DAX-Ausblick". Die Antwort darauf sei wiederum ganz einfach, wie der Experte finde. Jeder solle dort investieren, wo er wolle und wo er meine, die beste Rendite zu machen. Der Experte konzentriere sich voll und ganz auf die DAX-Familie. Und das sei derzeit auch wirklich eine spannende Geschichte. Denn:

Der deutsche Leitindex DAX habe jetzt sieben Gewinn-Wochen in Folge aufs Parkett gezaubert. Werde auch diese Woche im Plus beendet, dann seien es sogar schon acht! Zur Erinnerung: Sieben Gewinn-Wochen hintereinander hätten zuletzt im April/Mai 2007 beobachtet werden können. Und eine Serie von acht Wochen mit Gewinn? Liege noch weiter zurück! Nämlich im Jahr 1998 im Monat April. Das heiße aber auch:

Für eine Erholungsphase, wie man sie im Augenblick erlebe, seien solche Siegesserien eher ungewöhnlich. Normalerweise würden sie in starken Trendphasen auftreten, die schon mehrere Monate das Marktgeschehen bestimmen würden. Dazu habe Sebastian Hoffmann einen weiteren Backtest durchgeführt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% notiert der DAX nach einer Siegesserie von sieben Wochen zwei Monate später, als in diesem Fall im April, auf einem rund 6% höheren Kursniveau, was in unserem Fall ein Kursziel von 7.200 Punkten bedeuten würde, , so der Experte vom "DAX-Ausblick" weiter. Aber:

Wie gesagt, diese Ergebnisse seien jedoch mehr auf die langen Trendphasen zurückzuführen und es sich zudem ein komplett anderes Bild ergebe, wenn man sich die reine Performance betrachte. Zwölf Mal habe der DAX innerhalb von acht Wochen mehr als 18% zulegen können, doch nur in 50% der Fälle habe es auch in den anschließenden zwei Monaten etwas zu verdienen gegeben. (09.02.2012/ac/a/m)




 
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