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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX bullisches Trading-Szenario 2012 durchaus möglich


27.12.11 11:37
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Es sind nur noch ein paar Handelstage in diesem Jahr. "Gott sei Dank" wird sich wohl so mancher Trader denken, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Die letzte Sitzung vor Weihnachten habe zwar ein halbes Prozent Gewinn ergeben - mehr aber nicht. Die Bescherung sei damit gänzlich auf dem Parkett ausgefallen. Viele Anleger hätten wohl dem Aktienmarkt schon vor Weihnachten den Rücken zugekehrt.

Was erstaunlich sei: Aktuell kämen die positiven Impulse eigentlich nur aus den USA. Wer hätte das im August noch gedacht - als die größte Volkswirtschaft der Welt pro Forma vor der Pleite gestanden habe. Jetzt sind es genau die Konjunkturdaten jenseits des Atlantiks, die bei uns hierzulande die Börsianer hochhalten, so die Experten vom "DAX-Ausblick".

Die Experten würden einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2012 an dieser Stelle wagen: Ein bullisches Trading-Szenario im DAX im kommenden Jahr sei durchaus möglich. Dafür müsse Deutschlands Leitindex aber erst einmal den mittelfristig entscheidenden GD100 zurückerobern. Da die Kurse im Oktober und November dort gleich mehrfach gescheitert seien, dürfte nach einem erfolgreichen Sprung sofort mit Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 6.300/6.350 Punkte zu rechnen sein.

Ohne jetzt im kleinsten Detail auf die verschiedenen charttechnischen Gegebenheiten einzugehen, sollte man wissen, dass dort ein massives Bollwerk verlaufe, das im ersten Anlauf kaum zu überbieten sein dürfte. Für zusätzliche Brisanz sorge zudem die 200-Tages-Linie, denn diese falle derzeit täglich um neun Punkte (aktuell bei 6.488 Zählern) und sollte in den kommenden Monaten zusammen mit dem 6.300er Bremsniveau einen massiven Doppel-Widerstand bilden. Rücksetzer würden also an der Tagesordnung sein.

Gelinge aber der Break über den GD200, sei mit einem schnellen Euphorie-Anstieg auf 6.600 und nach einem Pullback auf das Ausbruchsniveau sogar mit einem Spurt bis zur Marke von 7.000 Punkten zu rechnen. Aus fundamentaler Sicht könnten bspw. Euro-Bonds oder ungedeckte Anleihe-Käufe der EZB (Stichwort: Inflation) sowie eine neue Runde des "Quantitative Easing" in den USA den Anstieg begleiten. (27.12.2011/ac/a/m)




 
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