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Sa, 1. Oktober 2022, 20:18 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX-Trading: Transparenz ist wichtig


13.03.12 10:17
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - In der jüngsten Zeit wurde ich immer wieder das eine oder andere Mal angesprochen, warum ich mich denn nur auf das Traden mit DAX, MDAX und TecDAX konzentriere, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Es gebe doch schließlich auch noch andere (scheinbar bessere) Trading-Möglichkeiten. Emerging Markets, Explorer-Aktien, China-Werte oder gar Devisen beispielsweise. Das möge alles sein, dennoch gebe es gute Gründe, die einem Trader das Engagement auf DAX, MDAX oder TecDAX nahe legen würden: Eines der größten Argumente sei die Transparenz.

Die Experten würden das einmal kurz erläutern wollen. Die Investition in einen Index sei mit einem Engagement in ein ganzes Portfolio zu vergleichen - anders als eine Beteiligung an nur einer einzelnen Aktie. Das Einzelwertrisiko werde somit umgangen. Denn beim DAX setze man so bspw. gleich auf 30 verschiedene Werte. Damit profitiere der Investor nicht von irgendwelchen willkürlich ausgewählten Titeln, sondern könne sich sicher sein, dass er stets an den Kursbewegungen der nach Marktkapitalisierung und Streubesitz größten deutschen Aktien partizipiere.

Durch die transparente und jederzeit nachvollziehbare Zusammensetzung des Indexes und die automatische gewichtete Aufteilung des Kapitals auf 30 verschiedene Werte könne der Anleger das unsystematische Risiko - z. B. Managementfehler im Unternehmen -, das bei Investitionen in einzelne Werte immer bestehe, nahezu gänzlich eliminieren.

Hinzu komme: Alleine das deutsche Leitbarometer mit den 30 enthaltenen Aktien spiegle rund 80% des in Deutschland zugelassenen Börsenkapitals wieder. Mit einer Investition in den DAX könne sich der Trader also gewiss sein, dass er nur an Aktien mit einem hohen Handelsumsatz partizipiere und an jedem großen Trend des Gesamtmarktes beteiligt sei.

Des Weiteren würden die hohe Liquidität und damit das große Interesse an DAX, MDAX sowie TecDAX zu einer ständigen Medienpräsenz führen, womit sich der Trader jederzeit schnell über den Stand seiner Engagements informieren könne. Anders formuliert: Man brauche im Gegensatz zu anderen Trades kein "Insider-Wissen" und könne davon ausgehen, dass man nicht irgendeiner Kursmanipulation ausgesetzt sei, wie es augenscheinlich in der Vergangenheit bei diversen Explorer-Titeln der Fall gewesen sei.

Weitere Vorteile des DAX-Trading seien ebenfalls sehr schnell und leicht aufgezählt: Eine Vielzahl von Derivaten (Optionsscheine, Hebelzertifikate) gebe es auf den DAX. Man sollte diese Zahlen im Hinterkopf haben. Allein der Branchen-Primus Deutsche Bank mit seiner Derivate-Tochter x-markets habe für Trader auf den DAX 16.000 Produkte parat. Auf den MDAX 1.800 und auf den TecDAX 1.500. Und dies sei "nur" ein Emittent. Es gebe mit der Commerzbank einen zweiten großen Anbieter und danach auch viele weitere kleinere Wettbewerber. Das heiße: Der Wettbewerb im Derivate-Handel ermögliche Trader große Vorteile.

Einfach aufgezeigt: Hohes Interesse = hohes Volumen = geringe Spreads, d. h. sehr gute Orderumsetzung und geringe Kosten - und das alles bei optimalen Handelszeiten.

Kurz um: DAX-Trading sei transparent und wenn man die folgenden Trading-Regeln konsequent umsetze, auch sehr erfolgreich. Diese Regeln seien ganz einfach: immer mit dem Trend traden, nie gegen den Trend; Verluste begrenzen, indem man bei jedem Kauf sofort ein Stopp-Loss-Limit setze; diese Verlustabsicherung nachziehen, wenn der Trade in die richtige Richtung laufe (man vermeide dadurch, dass aus (Buch)Gewinnen echte Verluste würden); Trend-Gewinne solange laufen lassen, bis die Werkzeuge der technischen Analyse ein Ende des Trends anzeigen würden. (13.03.2012/ac/a/m)




 
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