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Do, 1. Dezember 2022, 5:11 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Traden mit der 200-Tage-Linie


07.06.12 11:50
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Gehört jemand zu der Gruppe der Enttäuschten, die erwartet hatte, dass die EZB (wieder einmal) Feuerwehr spielen und den Leitzins senken würde? Nein? Das finde der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann, klasse.

Denn eines wäre mit diesem Schritt wohl nicht passiert. Ein nachhaltiges Ansteigen der Aktienkurse. Mehr als zwei Handelstage wäre der Effekt nicht da gewesen. Und das würde keinem was nutzen.

Da sei es schon positiver zu hören, dass Spanien bzw. die schwer angeschlagene Bankia (ISIN ES0113307039 / WKN A1JCY3) möglicherweise weniger Geld, als bisher veranschlagten weiteren 19 Milliarden Euro brauchen werde. Ein Hoffnungsschimmer also am Horizont. Mehr aber auch nicht. Deshalb solle man als Trader wieder zu den nackten Fakten der Charttechnik zurückkehren. Schließlich seien die Experten bemüht, auch in den schwierigsten Zeiten ein gutes und effektives Trading-Setup zu besitzen. Denn:

In der vergangenen Woche sei eines der stärksten technischen Signale generiert worden. Im DAX sei der GD200 nach unten geschnitten worden. Ein wirklich guter Grund, sich als Trader genau mit dieser Marke intensiv zu beschäftigen und einen Backtest durchzuführen.

Die DAX-Charttechnik zeige, was aus 5.000 Euro geworden wäre, wenn man diese mit einem Hebel von 3 bei jedem Signal investiert hätte. Die DAX-Charttechnik zeige somit alle Trades zusammen (Long + Short), sowie nur die Long-Trades und die Short-Trades.

Man sehe, dass der Kapitalverlauf der Short-Trades nicht konstant nach oben verlaufe. Kein Wunder, denn der Markt falle immer schneller als er steige. Von den 60 Short-Signalen hätten unter dem Strich nur fünf Trades einen Gewinn von mehr als 20% gebracht - und dies trotz Hebeleffekt.

Die Ausstiegsbedingung des besagten Backtests habe gelautet, dass der GD200 wieder nach oben überkreuzt worden sei. Der größte Profit sei demnach 2000 (79%), 2002 (+115%) und 2008 (+103%) erzielt worden.

Komme man einmal zurück zu den 5.000 Euro - frei nach dem Motto "was wäre aus 5000 Euro geworden?" Die Ergebnisse: 43.583 Euro, wenn man alle Signale getradet habe, 42.302 Euro, wenn man nur auf die Long-Signale gesetzt habe, 6.281 Euro, wenn man nur auf die Short-Signale eingegangen wäre.

Ein Fazit - das ganz einfach sei: Bei Traden nach dem GD200 sollte der Fokus auf dem Durchbruch nach oben liegen. (07.06.2012/ac/a/m)





 
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