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Do, 1. Dezember 2022, 10:47 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX-Trade ist transparenter als das Facebook-IPO


17.05.12 12:46
DAX-Ausblick

Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Am morgigen Freitag ist es soweit: Das Social-Netzwerk Facebook (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX) wird an die Börse gehen, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Von gigantischen Summen habe man in den vergangenen Tagen lesen können. Und davon, dass laut Reuters, "Facebook auf dem besten Weg ist, alle bisherigen Technologie-Börsengänge in den Schatten zu stellen. Die Nachfrage nach den Aktien ist so hoch, dass der Konzern nun deutlich mehr Geld beim Verkauf seiner Anteilsscheine verlangt." Die Facebook-Jungs wollten so einen Erlös von 15 Mrd. US-Dollar reinholen.

Auf der anderen Seite sei die hohe Bewertung unter angesehenen Finanzprofis (sehr) umstritten. Denn trotz des Hypes um die Story "Social Media" stelle sich nämlich eine ganz wichtige Frage bei diesem IPO. Wie wolle Facebook nachhaltiges Wachstum generieren? So richtig ausführliche und nachvollziehbare Antworten habe es dazu (noch) nicht gegeben. Man dürfe als Anleger und Trader daher gespannt sein, wie es in den kommenden Tagen und Wochen mit dieser Story weitergehe. Für den Experten persönlich bleibe alles beim Alten.

Der Experte werde nach wie vor bei seinen Trades die deutsche DAX-Familie bevorzugen. Aus einem ganz einfachen Grund, den der Experte schon oft genug dargelegt habe: die Transparenz. Alleine das deutsche Leitbarometer DAX mit den 30 enthaltenen Aktien spiegele rund 80% des in Deutschland zugelassenen Börsenkapitals wieder. Mit einer Investition in den DAX könne sich der Trader also gewiss sein, dass er nur an Aktien mit einem hohen Handelsumsatz partizipiere und an jedem großen Trend des Gesamtmarktes beteiligt sei.

Des Weiteren würden die hohe Liquidität und damit das große Interesse an DAX, MDAX sowie TecDAX zu einer ständigen Medienpräsenz führen, womit sich der Trader jederzeit schnell über den Stand seiner Engagements informieren könne. Anders formuliert: Man brauche im Gegensatz zu anderen Trades kein "Insider-Wissen". Bei einem möglichen Facebook-Engagement sei man beispielsweise wiederum auf die Meinungen und Einschätzungen diverser (den Anlegern nicht bekannten) Analysten abhängig. Man müsse zudem schon gewaltig gut im Internet recherchieren, um wirklich solide und handfeste direkte Informationen zum Unternehmen zu erhalten.

Und zu dem Argument des "schnellen Geldes" mit Facebook-Aktien kann man nur eines erwidern: Als deutscher Trader mit dem Schwerpunkt auf die DAX-Familie könne man ohne Mühe auf "heimischen Parkett" ebenso schnell sein Depot nach oben katapultieren. Man benötige nur eine gute Strategie, konsequentes Umsetzen der selbigen und ein paar gut ausgewählte Derivate-Produkte mit dem entsprechenden Hebel.

Vom letzteren habe man in Deutschland genügend zur Verfügung. Allein der Branchen-Primus Deutsche Bank mit seiner Derivate-Tochter x-markets habe für die Trader auf den DAX 16.000 Produkte parat! Auf den MDAX 1.800 und auf den TecDAX 1.500. Und dies sei "nur" ein Emittent. Es gebe mit der Commerzbank (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) einen zweiten großen Anbieter und danach auch viele weitere kleinere Wettbewerber. Kurz um: DAX-Trading sei transparent und für mit der richtigen Strategie auch zum Börsenerfolg. Dafür brauche man nicht unbedingt Aktien von Facebook im Depot. (17.05.2012/ac/a/m)




 
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