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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX das Bullenlager bleibt zuversichtlich


25.10.11 16:55
DAX-Ausblick

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Zum Wochenauftakt hat es der deutsche Leitindex DAX mal wieder geschafft, die runde 6.000er-Marke zu übersteigen. Doch wirklich etwas auszusagen hat dieses eigentlich nicht. Denn nach wie vor gibt nämlich der bestehende Trendkanal den Ton an, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.

Im Detail: Richtige Long-Signale werde man erst sehen, wenn der DAX den Ausbruch nach oben schaffe, sprich über die Marke von 6.200 Punkten steige. Die Chancen für weiter steigende Kurse seien auch gut, wenn man den DAX einem Backtest unterziehe. Wir stehen kurz vor dem November - und dieser Börsenmonat ist tendenziell ein Long-Monat, so die Experten vom "DAX-Ausblick".

Mit einer Gewinnchance von 68,18% sei der zweitletzte Monat des Jahres ein richtiger Outperformer, wenn ein durchschnittlicher Wert von 60,30% aller zwölf Monate zu Buche stehe. Es komme noch besser. Ihre Gewinnchance im DAX liege laut dem Backtest bis zum Jahresende bei sage und schreibe 77,27%, und wenn der Markt bis zum Jahresende steige, dann seien durchschnittlich noch 8,23% drin! Die besten November-Monate in den Jahren 2001, 1998 und 1988 hätten 9,45%, 7,14% und 7,11% an Gewinn gebracht.

Der November also ein Selbstläufer? Gewiss nicht, denn es habe auch Jahre gegeben, in denen der November an den Börsen sehr grau gewesen sei. Bestes Beispiel das Jahr 2000. Satte 9,96% sei es damals im November in den Keller gegangen.

Deshalb: Nie blind im Markt aktiv sein, sich nicht von der großen Herde der Anleger treiben lassen. Trader würden sich ausschließlich auf das Eine konzentrieren. Auf die Charttechnik. Auch wenn zuletzt das Umfeld, starke Quartalszahlen und neuer Schwung aus Übersee, den DAX über die wichtige 6.000er-Marke geschoben und auch den TecDAX über den massiven Widerstandsbereich zwischen 680 und 700 Punkten getrieben habe.

Für den DAX ergebe sich aktuell folgende Situation: Aus charttechnischer Sicht befinde sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im oberen Bereich des August-Aufwärtstrendkanals. Halte die positive Stimmung bis zum EU-Gipfel am Mittwoch, so sei durchaus damit zu rechnen, dass das Bullenlager einen zweiten Angriff auf die obere Begrenzungsgerade starte. In der Spitze bestehe damit kurzfristiges Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 6.150/6.200 Punkten.

Mittelfristig rechnen die Experten vom "DAX-Ausblick" allerdings mit einem Rücksetzer auf die untere Trendgerade, die im Augenblick auf dem Niveau von 5.450 Zählern zu finden ist. Denn charttechnisch sei der DAX im Augenblick überkauft. DAX-Puts im Depot zu haben sei daher weiterhin kein Fehler - bei allem möglichen November-Backtests. Es sei nämlich alles offen und als Trader sollte man genau auf dieses "Alles-ist-möglich"-Szenario vorbereitet sein. (25.10.2011/ac/a/m)




 
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