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WKN: 513010 / ISIN: DE0005130108

COR&FJA noch völlig unentdeckt


27.09.10 11:20
sunday-market

Bodenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "sunday-market" raten zum Einstieg in die Aktie von COR&FJA (ISIN DE0005130108 / WKN 513010).

Die einstigen Wettbewerber COR und FJH hätten im vergangenen Jahr ihre Vermählung gefeiert. Wobei genau genommen die schwäbische COR AG die Münchener FJH AG übernommen habe, da die fusionierte Gesellschaft COR&FJA im Wesentlichen aus dem Management der Schwaben bestehe und der Firmensitz sich auf dem Ländle, in Leinfelden-Echterdingen, direkt neben dem Flughafen von Stuttgart befinde.

Die Aktie sei noch völlig unentdeckt und von den Investoren wohl völlig vergessen worden. Habe das Papier im Laufe des Jahres 2009 noch bei 3 Euro notiert, habe sie sich inzwischen halbiert und sei in etwa auf dem Einjahrestief zu haben. Die aktuelle Notiz liege bei 1,65 Euro.

Die Rally an den Börsen sei komplett verpennt worden. Aber nicht nur Investoren scheinen das Unternehmen vernachlässigt zu haben, so die Experten von "sunday-market". Selbst in der Presse finde COR&FJA bislang nur wenig Beachtung. Wie zu hören sei, solle sich dies ändern. Vorstandschef Ulrich Wörner gehe demnächst auf Tour und besuche potenzielle Anleger. Zudem dürften verstärkt wieder Empfehlungen in Börsenpublikationen erfolgen. Das sei insgesamt ein guter Nährboden für steigende Kurse.

Operativ sei das Unternehmen voll im Saft und sogar dramatisch unterbewertet. COR&FJA sei das führende Software- und Beratungsunternehmen für Versicherungen sowie für Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge und Banken. Die Kundenklientel habe in der Krise stark gelitten. Nach der Genesung und einem deutlich besseren Marktumfeld für die besagte Branche, laufe das Geschäft bei den Schwaben auch wieder erfreulich. In den für COR&FJA entsprechenden Märkten würden leistungsstarke Standardsoftwareprodukte angeboten und umfangreiche fachliche sowie technische Beratungsdienstleistungen.

Der über 1.000 Mann starke Betrieb profitiere von höheren regulatorischen Anforderungen an Finanzdienstleister. Zum Beispiel neue Anforderungen und Anpassungsanfragen aus dem Bestandskundengeschäft und eine Unterstützung des Trends zur Nutzung von Standardsoftware bei Unternehmen, die bislang noch keine eigene Lösung nutzen würden.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres habe die Firma einen Umsatz von fast 60 Millionen Euro erzielt. Das EBITDA habe 2,5 Millionen Euro erreicht. Vor Steuern habe der Gewinn 0,158 Millionen Euro betragen. Bereinigt um die im Zuge der Fusion gehobenen planmäßigen Abschreibungen auf die stillen Reserven der ehemaligen COR AG in Höhe von 1,278 Millionen Euro, würde sich ein EBT von 1,4 Millionen Euro ergeben. Netto habe der Verlust bei knapp 1 Million im ersten Halbjahr gelegen. Das hänge mit latenten Steuern zusammen. Erfreulich hingegen der operative Cashflow, der sich im selben Zeitraum auf 2,4 Millionen Euro summiert habe.

Für das Gesamtjahr 2010 erwarte CEO Wörner einen Umsatz von 123 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen von 7,5 Millionen Euro. Die Abschreibungen seien nicht cashwirksam und würden lediglich den Gewinn um circa 2 Millionen Euro belasten. Es handle sich um Kaufpreisallokationen, die noch eine Weile laufen und ab 2012 im Wesentlichen entfallen würden. Dann steige der Gewinn je Aktie drastisch an.

Im kommenden Jahr erwarte man eine leichte Umsatzsteigerung sowie eine überproportionale Steigerung des Gewinns vor Steuern und Abschreibungen. Das EBTA dürfte auf circa 10 Millionen Euro ansteigen. Da die Firma noch auf Verlustvorträgen sitze, könnten netto mehr als 6 Millionen Euro verdient werden. Pro Aktie entspreche dies einem Gewinn von 14 Cent. Rechne man die Abschreibungen heraus, würde sich das EPS auf fast 20 Cent belaufen.

COR&FJA sei mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 60% kerngesund. In der Kasse würden netto knapp 20 Millionen Euro Cash schlummern. Die Börse bewerte die Firma lediglich mit 70 Millionen Euro. Gut ein Drittel des Unternehmenswertes sei sodann mit Bargeld hinterlegt. Zudem liege der Buchwert derzeit auf dem Niveau des Börsenwertes, was für eine Softwarefirma absolut günstig sei.

Firmenchef Wörner, der zunächst den Fokus auf Fusion und Integration der beiden Gesellschaften konzentriert habe, werde sich nunmehr wieder verstärkt dem Kapitalmarkt widmen. Das werde sich in steigenden Kursen bezahlt machen. Zudem würden die Experten mit einem positiven Newsflow hinsichtlich neuer Kunden rechnen. Ihr Kursziel liege bei 3 Euro. Das sei fast eine Chance auf eine Verdopplung des eingesetzten Kapitals.

Die Experten von "sunday-market" raten in die Aktie von COR&FJA einzusteigen. (Ausgabe 462 vom 26.09.2010) (27.09.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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